Zum 6. Mal in Minden-Lübbecke: IHK-Innovationsberatung vor Ort

IHK Ostwestfalen zu Bielefeld bietet Kleinunternehmen vom 23. bis 27. November 2015 in Hüllhorst, Lübbecke und Preußisch Oldendorf kostenlose Beratungen an - Anmeldung erforderlich

IHK-Innovationsberatung
Sie stellten am 12. November das Projekt „IHK-Innovationsberatung vor Ort“ bei der VELOfactur GmbH in Hüllhorst vor: (v. li.) Karl-Ernst Hunting (Leiter IHK Minden), Uwe Lück (IHK-Technologie- und Innovationsexperte), Martin Kuhlmeier (GF der VELOfactur), Nora Rolfsmeier (Marketing VELOfactur GmbH), Rüdiger Wiele (GF der VELOfactur), Marko Steiner (Bürgermeister Preußisch Oldendorf), Bernd Rührup (Bürgermeister Hüllhorst), Claus Buschmann (Wirtschaftsförderer der Stadt Lübbecke)

Ein neues Projekt der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostwestfalen zu Bielefeld wurde vergangenen Donnerstag von Uwe Lück und Karl-Ernst Hunting, Leiter der IHK-Zweigstelle Minden, in den Räumen des Unternehmens VELOfactur GmbH in Hüllhorst vorgestellt. Unterstützt von den Bürgermeistern Bernd Rührup (Gemeinde Hüllhorst) und Marko Steiner (Stadt Preußisch Oldendorf) sowie dem kommunalen Wirtschaftsförderer Claus Buschmann (Stadt Lübbecke) bietet die IHK vom 23. bis 27. November 2015 kostenlose „Innovationsberatungen vor Ort“ an.

Angesprochen sind neben mittelständischen Unternehmen vor allem Klein- und Kleinstbetriebe. Somit kommt die IHK mit der lokalen Innovationsberatung bereits zum sechsten Mal nach Minden-Lübbecke und konzentriert sich an diesen Beratungstagen auf Hüllhorst, Lübbecke und Preußisch Oldendorf. Dabei berät IHK-Experte Uwe Lück direkt am Ort des betrieblichen Geschehens – und das kostenfrei. „Die IHK verzichtet auf eine finanziell aufwendige Ausgestaltung der Aktion als Event. Dem Thema angemessen ist eher eine sachorientierte Durchführung der Beratung ohne viel Wirbel und mit der notwendigen Vertraulichkeit“, erklärte Hunting.

Innovationen gelten als ein möglicher Königsweg für die Weiterentwicklung von Unternehmen. Es ist aber nicht immer einfach, die zum Teil kostenintensiven Neuerungen von Produkten und Verfahren auf den Weg zu bringen. Die Förderrichtlinien sind unübersichtlich und die Rahmenbedingungen zum Inverkehrbringen von neuen Produkten vielfältig. Die IHK-Beratung dreht sich deshalb um Themen wie öffentliche Technologie-Fördermittel, Innovationsvermarktung und neue Technologien. Zudem werden auf Wunsch Kontakte zu Innovationsnetzwerken oder wissenschaftlichen Einrichtungen hergestellt. Selbstverständlich können auch andere Bereiche aus dem Themenfeld „Technologie und Innovation“ angesprochen werden.

Uwe Lück, Referent Technologie und Innovation sowie Hochschulbeauftragter der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, wies darauf hin, dass die Innovationsberatung kein Massengeschäft sei, sondern eine zielgenaue Bearbeitung spezieller Anfragen. Gemeint sei damit effektive und nutzbare Hilfe im Einzelfall. Dies könne sich für das Unternehmen in finanzieller Hinsicht oder bei der qualitativen Ausgestaltung von Innovationsprozessen auszahlen. Zudem könnten Entwicklungs- und Vermarktungszeiten abgekürzt werden.

Weitere Vorteile sind im Einzelfall eine bessere Positionierung im Wettbewerb und letztendlich die Schaffung von Arbeitsplätzen. Jeder Fall sei anders. „Innovationsberatung selbst ist zunächst nichts Spektakuläres, im Gegensatz zu dem, was letztendlich an Produkten oder Dienstleistungen hinterher dabei herauskommen kann“, so Lück.

Interessierte Unternehmen sollten vorab für eine Beratung mit Uwe Lück eine individuelle Besuchszeit im Zeitraum 23. bis 27. November 2015 vereinbaren: telefonisch unter 0521 / 55 41 08 oder per E-Mail an u.lueck@ostwestfalen.ihk.de. Der IHK-Innovationsberater kommt dann direkt in die Unternehmen vor Ort.

Quelle Text und Foto: IHK Zweigstelle Minden


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