Verkehrsunfälle zeigen schnell die Verletzlichkeit des Menschen auf

Opferschutzbeauftragte der Polizei Minden-Lübbecke wie Stephan Spanke leisten wichtige Aufklärungsarbeit - auch beim Blitzmarathon am 21. April 2016

Spanke
Polizeioberkommissar Stephan Spanke steht Opfern von Verkehrsunfällen und deren Angehörigen im Kreis Minden-Lübbecke hilfreich zur Seite

Schon wenige Stundenkilometer mit dem Auto, Lastkraftwagen oder Motorrad zu schnell unterwegs oder eine unachtsame Sekunde, und schon passiert es: ein Unfall. Als Folge kann sich das Leben der Betroffenen komplett ändern. Hier beginnt die Arbeit der Opferschutzbeauftragten der Polizei im Mühlenkreis Minden-Lübbecke.

„Auch wenn man im Auto ein Gefühl der Unverwundbarkeit oder auf dem Motorrad die totale Freiheit verspürt, zeigen die Folgen von schweren Unfällen schnell die Verletzlichkeit des Menschen auf“, weiß Polizeioberkommissar Stephan Spanke, Opferschutzbeauftragter Verkehr bei der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke. Und nicht nur die der unmittelbar Beteiligten, sondern auch der Familienmitglieder, Freunde wie auch der Rettungskräfte, die direkt bzw. indirekt zu den Opfern dieser schlimmen Geschehnisse zählen.

Opferschutzbeauftragte aus dem Ressort Verkehr der hiesigen Polizei treten hier in Aktion. Anlässlich von Verkehrsunfällen mit schweren Folgen, insbesondere bei tödlichem Ausgang oder mit Schwerverletzten, aber auch bei Unfällen unter Beteiligung mit Kindern werden sie informiert. „In enger Zusammenarbeit mit den Sachbearbeitern des Verkehrskommissariats bieten wir den Betroffenen unsere Hilfe an“, so Spanke. „Wir suchen das persönliche Gespräch und vermitteln auch Kontakte zu Hilfseinrichtungen und Beratungsstellen.“

Der erfahrene Verkehrssicherheitsberater, der seit diesem Jahr die verantwortungsvolle Aufgabe im Mühlenkreis übernommen hat, ist somit direkter Ansprechpartner für die Hilfsbedürftigen. „Viele Fälle sind mit großem Leid der Angehörigen oder Hinterbliebenen verbunden, insbesondere wenn es sich bei den Unfallopfern um junge Menschen handelt“, berichtet er.

So wird er auch am Donnerstag, 21. April 2016, beim Blitzmarathon den Kontakt zu den „erwischten Rasern“ suchen.

Quelle Text und Foto: Polizei Minden-Lübbecke


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