Stadt Minden sucht 600 freiwillige Wahlhelfer für Bürgermeisterwahl

Am 13. September 2015 können Mindener neuen Bürgermeister wählen / für 54 Wahllokale in Minden Wahlhelfer gesucht, auch für eventuelle Stichwahl am 27. September / Aufwandsentschädigung 30 Euro pro Tag

Wahlhelfer
Freiwillige Wahlhelfer haben in Minden rund 65.000 Stimmzettel auszuwerten, wenn jeder wahlberechtigte Mindener zur Bürgermeisterwahl im September erscheint

Die Bürgerinnen und Bürger der westfälischen Stadt Minden werden wieder an die Wahlurnen gebeten. Sie können am Sonntag, 13. September 2015 darüber entscheiden, wer neuer Bürgermeister oder Bürgermeisterin wird. Amtsinhaber Michael Buhre tritt nach elf Jahren nicht erneut zur Wahl an.

„Für die Besetzung der Wahllokale und der Briefwahlvorstände werden rund 600 freiwillige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gebraucht“, erläutert Helmut Kruse, Bereichsleiter Bürgerdienste. Bei einer möglichen Stichwahl am 27. September 2015 wird dieselbe Anzahl benötigt.

Am 13. September finden in 179 Gemeinden, Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens Bürgermeister-, Oberbürgermeister- und Landratswahlen statt. So können auch rund 65.000 wahlberechtigte Mindener im Herbst ihren Kandidaten bzw. ihre Kandidatin für das Bürgermeisteramt wählen. Die 54 Wahllokale in Minden sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Mitte August wird das Wählerverzeichnis aufgestellt und die Wahlbenachrichtigungsbriefe verschickt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren, die ihren Wohnsitz in Minden haben und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder einem anderen EU-Staat angehören, können sich ab sofort beim „Projekt Wahlen“ im Bürgerbüro melden: telefonisch unter 0571 / 89 735 oder per E-Mail an wahlbuero@minden.de. Die Stadt Minden hat für Wahlhelfer ein Anmeldeformular vorbereitet.

Alle Wahlhelfer erhalten für ihren Einsatz am jeweiligen Wahltag eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 Euro.

Während der Wahlzeit prüfen sie mithilfe des Wahlbenachrichtigungsbriefes, des Personalausweises und des Wählerverzeichnisses, ob die jeweilige Person auch zur Wahl berechtigt ist. Außerdem müssen die Mitglieder des Wahlvorstandes darauf achten, dass jeder Wahlberechtigte ungestört und unbeobachtet wählen kann. Nach Schließung der Wahllokale werden die bis dahin verschlossenen Wahlurnen geöffnet und die Stimmzettel ausgezählt. Das ermittelte Ergebnis wird vom jeweiligen Wahlvorsteher anschließend telefonisch an die zentrale Wahlleitung im Rathaus weitergegeben.

Am Tag der Wahl treffen sich alle Wahlhelfer um 7.30 Uhr im jeweiligen Wahllokal und beginnen mit den Vorbereitungen. So werden beispielsweise die Wahlkabinen und Wahlurnen aufgebaut. „Auch werden hier die Helferinnen und Helfer in zwei Schichten eingeteilt, ein Wechsel erfolgt in der Regel gegen 13 Uhr“, erklärt Projektleiterin Regine Bonk. „Zur Auszählung der Stimmen treffen sich jedoch um ca. 17.30 Uhr alle Mitglieder des Wahlvorstandes wieder im Wahllokal.“

Neben den Bediensteten der öffentlichen Verwaltung besetzen auch zahlreiche Mitglieder von Parteien, Vereinen und aus der gesamten Bürgerschaft die Wahlvorstände als freiwillige Helfer. Jedes der 54 Wahllokale und jeder Briefwahlvorstand wird mit einem Wahlvorsteher, einem stellvertretenden Wahlvorsteher, einem Schriftführer und mehreren Beisitzern besetzt sein.

Anträge Mindener Bürgerinnen und Bürger auf Ausstellung von Briefwahlunterlagen können erst nach Erstellung des Wählerverzeichnisses Mitte August bearbeitet werden.

Wer sich selbst zur Wahl des Bürgermeisteramtes der Stadt Minden stellen möchte, kann sich bis zum 27. Juli 2015 im Rathaus bewerben. Wahlvorschläge können von im Rat vertretenen Parteien und Wählergemeinschaften sowie von Einzelbewerbern eingereicht werden.

Quelle Text und Foto: Pressestelle Minden


Diesen Bericht teilen: