Stadt Minden möchte Altstadt-Quartier gemeinsam mit Bürgern gestalten

Ideen und Vorschläge der Mindener Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung der Oberen Altstadt sind gefragt - Anmeldung zum Workshop bis 30. Januar erforderlich

Was gibt es an der Hahler Straße und an anderen Ecken der Oberen Altstadt von Minden noch zu verbessern? Ideen der Bürgerinnen und Bürger sind gefragt – Archivfotos: onm

Für die Obere Altstadt von Minden soll in den kommenden Monaten ein städtebaulicher Rahmenplan entwickelt werden – zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Stadt Minden lädt deshalb alle Interessierten ab dem 3. Februar 2018 zu einem kostenfreien Workshop „Altstadt-Quartier der Vielfalt“ ein. Es ist lediglich eine Anmeldung erforderlich bis zum 30. Januar.

Ziel der Stadt Minden sei es, die bauliche und gestalterische Zukunft des Quartiers gemeinsam zu entwickeln, und zwar den Bereich zwischen Königswall, Kampstraße und Pöttcherstraße. „Es geht darum, dass die Menschen vor Ort einen ganz anderen Blick auf ihr Quartier haben. Sie sollen ihre Ideen und Anregungen aktiv in die Planungen einbringen“, verdeutlicht Bau-Beigeordneter Lars Bursian.

Das „Rampenloch“, eine über 250 Jahre alte Prostitutionsstätte in Minden, befindet sich auch im Quartier

Der Workshop beginnt am 3. Februar mit einem Spaziergang durch das Quartier „Obere Altstadt“. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Alten Amtsgericht in der Kampstr. 31 (Google Maps). Von hier aus soll es mit der Gruppe auf eine rund eineinhalb Stunden dauernde Tour durch den Planungsbereich gehen.

Dabei wird Halt an verschiedenen Stationen gemacht und die zu entwickelnden Standorte Kampstraße, Hahler Straße, Rampenloch (siehe auch unser Bericht zum Prostituiertenschutzgesetz) und Greisenbruchstraße näher betrachtet. Vor Ort geben Fachleute hilfreiche Infos und stehen für Fragen zur Verfügung. Außerdem erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Wünsche einzubringen.

1767 erstmals erwähnt wurde das Alte Kreisgericht in der Hahler Straße von Bauherr York Prinz zu Schaumburg-Lippe von 2014-2016 komplett entkernt und in ein „Premium Wohn- und Geschäftshaus“ umgebaut (Archivfoto von 2014)

Nach einer Kaffeepause im AWO-Seniorenzentrum „Robert-Nussbaum-Haus“ fertigen die Planer eine Bestandsanalyse und stellen die bisherigen Erkenntnisse vor.

Im Anschluss sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt. An unterschiedlichen Runden Tischen können sie Erkenntnisse des Spaziergangs diskutieren und Vorschläge in die Planung mit einbringen, zum Beispiel zu den Themen: Öffentlicher Raum, Verkehr und Parken, Nutzungen und soziales Miteinander oder die Nachnutzung des Gefängnisses.

An den Themen-Tischen werden die städtischen Mitarbeiter des Bereichs Stadtplanung und Umwelt sowie die Mitarbeiter des Planungsbüros WoltersPartner Architekten & Stadtplaner GmbH aus Coesfeld moderieren und die Vorschläge und Wünsche festhalten.

Eine nicht so schöne Ecke im Quartier wäre zum Beispiel diese hier

Am Ende des Bürger-Workshops gegen 16 Uhr werden dann die Ergebnisse des Tages zusammengefasst.

Wer Interesse an der Mitgestaltung des Mindener Quartiers „Obere Altstadt“ hat und sich aktiv in die städtischen Planungen mit einbringen möchte, möchte sich verbindlich bei Klaus Pietzner, Bereich Stadtplanung und Umwelt, telefonisch unter 0571 / 89 298 oder per E-Mail an k.pietzner@minden.de anmelden bis zum 30. Januar.

Textquelle: Pressestelle Stadt Minden, Umformulierung/Ergänzung: OctoberNews


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