„Sollte Jürgen Schnake Bürgermeister von Minden werden, würde er …“

Ankündigung: Bürgermeisterkandidat Jürgen Schnake stellt seine Ideen zur Verbesserung der Stadt Minden in einer exklusiven Beitragsreihe vor

Trister Anblick in Mindens Innenstadt
Trister Anblick in Mindens Innenstadt – das und vieles mehr würde Bürgermeisterkandidat Jürgen Schnake ändern wollen – Fotos: onm

„Die Stadt Minden hat doch so viel Potenzial, gerade für Touristen“, weiß Jürgen Schnake, leidenschaftlicher Mindener und Kandidat für das Bürgermeisteramt der Stadt. „Aber es muss eine Entscheidung gegen die Verödung des Innenstadtbereichs getroffen werden. Wäre ich Bürgermeister von Minden, würde ich vieles ändern – manches von jetzt auf gleich, manches schneller als andere.“

Der 45-jährige liebt „seine“ Stadt, was er schon im Interview Ende 2013 zum Ausdruck brachte. Doch er kann einfach nicht länger mit ansehen, wie Minden aufgrund falscher, übereilter oder erst gar nicht getroffener Entscheidungen zugrunde geht. Das muss anders gehen und anders laufen, meint der Bürgermeisterkandidat.

Wie der aktive Netzwerker und Querdenker, der in zahlreich beigewohnten Ratssitzungen sich nicht nur Freunde machte, sich das explizit vorstellt und welche Ideen zur Verbesserung der Stadt Minden er in petto hat, erfahren Sie ab sofort in einer exklusiven Beitragsreihe in unseren OctoberNews.

Im Verlaufe seines Wahlkampfes bis zur Bürgermeisterwahl am 13. September 2015 werden Sie an seinen Lösungsvorschlägen teilhaben und aktiv mitdiskutieren können. Herr Schnake wird jeden Kommentar unter dem jeweiligen Beitrag auf unserer Website persönlich lesen und dazu Stellung nehmen.

Machen Sie sich gefasst auf Themen, wo der Funke überspringt, Lösungsvorschläge, woran man nicht mal im Traum gedacht hat. Erleben Sie Aha-Effekte sowie Gedankenblitze wie: „Das hab‘ ich doch schon immer gesagt.“ Genau! Denn Herr Schnake hat über die Jahre auch ihre Meinungsäußerungen und Ideenvorschläge in Online-Medien eingefangen, sortiert und ausgearbeitet.

Als sozusagen „Sprachrohr der Mindener Gesellschaft“ wird er in den nächsten Wochen alles thematisieren, was ihm am Wichtigsten erscheint, um den nicht länger haltbaren Zustand der Mindener Innenstadt mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, gemeinsam aktiv „durchzukauen“. Er zählt auf Sie!

Und jetzt kommt’s: Sollte Jürgen Schnake am 13. September zum neuen Bürgermeister gewählt werden, wird er all die – mit Ihnen gemeinsam ausgefeilten – Lösungsvorschläge versuchen, im Amt umzusetzen. Wir haben sein Wort! Sollte er innerhalb der ersten 100 Tage nach Amtsantritt schon irgendwelche Zicken machen, können Sie den selbsternannten „Bürgermeister mit Rückgaberecht“ im Regen stehen lassen.

Aber vorher lassen wir ihn doch erst einmal zu Wort kommen – in einem aktuellen Telefoninterview:


Jürgen Schnake
Der „Bürgermeister(kandidat) mit Rückgaberecht“ will mit Ihnen gemeinsam auf sonnige Zeiten in Minden zusteuern

ON: Herr Schnake, was veranlasst Sie zu dieser Beitragsreihe?

Jürgen Schnake: Zum einen der bisher schon ganz gute Kontakt zu OctoberNews.

ON: Dankeschön.

Jürgen Schnake: Gern. Und irgendwie sind wir gemeinsam auf die Idee gekommen, daraus eine Serie zu machen. Und dadurch, dass ich mit Beginn des Jahres 2015 mich jetzt aktiver und offensiver in den Wahlkampf begeben möchte, ist das eine gute Gelegenheit, auch über Sie ein durchgängiges oder sehr viel detaillierteres Programm der Öffentlichkeit vorzustellen. Bisher habe ich ja tatsächlich, natürlich auch aus wahlkampf-praktischer Absicht, mich eher mal zurückgehalten und gesagt, das kommt später. Und jetzt ist später.

ON: Sie meinen sicher Ihren Wahlkampf zum zukünftigen Bürgermeister.

Jürgen Schnake: Ja, genau. Bürgermeister von Minden in Westfalen. Die Wahl ist am 13. September 2015.

ON: Was versprechen Sie sich von der Veröffentlichung der Beitragsreihe?

Jürgen Schnake: Das, was der Name schon nahelegt, eine gewisse Öffentlichkeit. Eine jetzt notwendigerweise wachsende Öffentlichkeit muss ja hergestellt werden.

ON: Im Allgemeinen, damit Sie besser ins Gerede kommen?

Jürgen Schnake: Man kann ja nur jemanden wählen, den man kennt, und im Grunde auch nur jemanden wählen, dem man vertraut oder zumindest, dessen Programm man vertraut. Also man muss zusehen, dass beides etwas bekannter wird als es im Moment ist.

ON: Wie viel Themen möchten Sie denn insgesamt ansprechen?

Jürgen Schnake: Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe Ideen hier in der Schublade, irgendwo zwischen dreißig und fünfzig. Da könnten wir die Besten rauspicken, dann schaun wir mal, wie viel wir dann letztendlich besprechen können. Wir haben jetzt glaube ich noch gut 30 Wochen bis zur Wahl. Ich könnte jede Woche mit Ihnen einen Artikel erstellen und hätte immer noch Ideen für Minden in der Schublade.

ON: Gut. Diese könnten Sie ja immer noch verwirklichen, wenn Sie dann Bürgermeister sind.

Jürgen Schnake: Ja, das ist die Idee.

ON: Warum haben Sie sich zuerst dem Thema „Leerstandssteuer“ gewidmet und möchten dieses als Erstes veröffentlichen?

Jürgen Schnake: Weil ich glaube, dass das Problem Leerstand in der Mindener Innenstadt auffällig ist. Das ist auch ein sehr bekanntes Problem. Es gibt andere Probleme, die wahrscheinlich noch dringender sind, aber nicht so öffentlich bekannt oder werden nicht so öffentlich bekannt gemacht. Leerstand kann man sehen, Leerstand ist den meisten Leuten als Problem mittlerweile bekannt. Und es gibt meines Wissens keinen richtigen Ansatz, nur so hohle Phrasen: Wirtschaftsförderung hier, Investorensuche da. Das ist in der Kommunalpolitik bekannt, aber es passiert nichts. Und meine Idee einer „Leerstandssteuer“ – so kompliziert sie sein mag – ist das Konkreteste, was ich kenne, und gleichzeitig auch, glaube ich, sehr leicht einsehbar, wie es funktionieren soll. Deswegen ist das glaube ich eine der Ideen, mit denen man eine Artikelserie sehr gut eröffnen kann.

ON: Das heißt, dieses Problem hat bisher noch niemand angesprochen aus der Verwaltung, aus der Kommunalpolitik in Minden?

Jürgen Schnake: Doch, natürlich. Mit großem Bedauern sprechen es immer alle an. Aber dann kommt niemand auf eine Lösung.

ON: Das heißt, es wird nicht weiter diskutiert, sondern es wird einfach die Frage in den Raum gestellt und das war’s.

Jürgen Schnake: Richtig, bedauert, dass es Leerstände gibt und Punkt. Zumindest indirekt heißt es dann, wir können da aber nichts machen. Und dann lehnen sich alle gemütlich zurück in den Sessel, man hat’s ja angesprochen, aber es passiert nichts. Und da habe ich eine Zeit lang mal drüber nachgedacht und hatte dann die Idee.

ON: Also keiner hat konkrete Lösungsansätze gebracht oder vorgeschlagen?

Jürgen Schnake: Richtig, also nicht konkret. Wie gesagt, es heißt immer, wir müssen Wirtschaftsförderung betreiben, damit mal jemand hierherkommt und ein Geschäft aufmacht, und wir müssen Investoren suchen. Dann fragt aber niemand: Wer sind die Investoren, wie werden die gesucht? Das ist eine hohle Phrase. Ich habe zum Beispiel auch einen der Macher des RegioPort Weser gefragt, Joachim Schmidt, wie sie nun Werbung für den Hafen machen. Die Frage hat ihn sehr überrascht. Beim JadeWeserPort in Wilhelmshaven hatten die Macher fast zwei Jahre Zeit gehabt, für einen der größten Häfen Deutschlands ordentlich Werbung zu machen – jedoch die Zeit verstreichen lassen, mit den bekannten, desaströsen Folgen. Ganz langsam läuft das jetzt an. Aber das muss anders gehen und anders laufen. Investorensuche ist viel zu wenig. Von mir wird immer die Frage kommen: Macht ihr Werbung? Konkret an welche Unternehmen wird da gegangen? Das ist eine komplexe Sache – und eben deshalb auch Chefsache.


Nun aber „Butter bei die Fische„. Im nachfolgenden Beitrag beginnen wir mit dem Thema Leerstandssteuer>>>

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