Opernsängerinnen laden zu „Stabat mater“ Konzerten ein

Erfolgreiche Konzertreihe mit Opernsängerinnen Dobrolinska-Struck und Janiszewski geht weiter in Minden-Lübbecke, Bückeburg und Bielefeld zur Passionszeit 2018

Ein musikalischer Genuss der Extraklasse: Diplom-Opernsängerinnen Anna Janiszewski (li.) und Dorota Dobrolinska-Struck (re.) in Klavier-Begleitung von Hae-kyung Salvesen-Choi freuen sich auf zahlreiche Gäste, wie zuletzt in der Schlosskapelle Haddenhausen im Dezember 2017 – Foto: Rolf Graff

Die gemeinnützige Konzertreihe der zwei Opernsängerinnen Dobrolinska-Struck und Janiszewski wird fortgesetzt zur Passionszeit 2018 im Kreis Minden-Lübbecke, Bielefeld und Bückeburg. Vom 3. bis 25. März können Freunde der klassisch-geistlichen Livemusik bei acht „Stabat mater“-Konzerten kostenlos dabei sein – beginnend in der Stadt Minden.

Diplom-Opernsängerin Dorota Dobrolinska-Struck (Sopran) aus Lübbecke initiierte im vergangenen Jahr sieben „Stabat mater“-Konzerte in ihrem Heimatkreis, die so erfolgreich waren, dass sie nun von verschiedenen Kirchen gebeten wurde, auch bei ihnen aufzutreten. Gemeinsam mit Diplom-Opernsängerin Anna Janiszewski (Mezzosopran) aus Bielefeld unter Klavier- bzw. Orgelbegleitung von Hae-kyung Salvesen-Choi (Lübbecke) werden die drei hochbegabten Künstlerinnen das Werk in der Fassung von Giovanni Battista Pergolesi (italienischer Komponist, 1710-1736) umsetzen.

Insbesondere möchten die zwei aus Polen stammenden Opernsängerinnen, die schon zahlreiche Bühnen dieser Welt eroberten, und die südkoreanische Klavierpädagogin, die in Seoul, Wien und Detmold Klavier studierte und Musikwissenschaft in Paderborn, durch den freien Eintritt ihre Musik allen Bevölkerungsschichten zugänglich machen (freuen sich aber auch über Spenden, um ihre Kosten decken zu können).

Maria von Nazaret trauert um ihren gekreuzigten Sohn Jesus in Pergolesis „Stabat mater“

Dazu muss man wissen, dass Pergolesis letztes Lebenswerk „Stabat mater“ (1736) eines der beliebtesten Musikwerke des 18. Jahrhunderts war. Wobei der Inhalt auf ein mittelalterliches Gedicht mit dem Anfang Stabat mater dolorosa“ (lateinisch für „die trauernde Mutter“) zurückgeht und an die Schmerzen der Mutter um ihren gekreuzigten Sohn Jesus Christus erinnert.

Gerade zur Passionszeit, also der Zeit des Leidenswegs Jesu Christi (Verurteilung, Verrat, Kreuzigung, Abendmahl), genauer zur 40-tägigen Fastenzeit, die am Aschermittwoch (14. Februar 2018) beginnt und am Ostermontag (2. April 2018) endet, hat sich diese Musik durchgesetzt. Pergolesis „Stabat mater“ wurde zum Inbegriff religiöser Kammermusik, zum Kirchenmusikideal der bürgerlichen Musikkultur und sei heutzutage aus ökumenischer Sicht als musikalische Brücke zu sehen.

Daher laden die drei Künstlerinnen „alle Musikliebhaber sehr herzlich ein, auf einen Augenblick sich in dem wunderbaren Werk von Pergolesi zu verlieren“. Und zwar zu folgenden Terminen:

  • 3. März: Sankt Marienkirche in Minden (Stiftstr. 2b), 18 Uhr
  • 4. März: Evangelische Kirche Hagedorn in Kirchlengern (Hagedorner Str. 137), 18 Uhr
  • 10. März: Evangelisch-Lutherische Stadtkirche in Bückeburg (Kirchweg 2), 18 Uhr
  • 11. März: Liebfrauenkirche in Bielefeld (Fritz-Reuter-Str. 5), 18 Uhr
  • 17. März: Sankt Dionysius Kirche in Preußisch Oldendorf (Am Kirchplatz 1), 18 Uhr
  • 18. März: Sankt Peter und Paul Kirche in Bad Oeynhausen (Westkorso 11), 16 Uhr
  • 24. März: Stiftskirche Levern in Stemwede (Propsteiweg 10), 18 Uhr
  • 25. März: Thomaskirche in Espelkamp (Brandenburger Ring), 18 Uhr

Begleitend zum lateinisch gesungenen Text wird es im Programmheft eine Übersetzung geben. Rezensionen der Künstlerinnen findet man unter www.dobrolinska.de.

Quelle: Pressemeldung Torsten Struck (Organisation), Umformulierung/Ergänzung: OctoberNews


Für ON zahl ich freiwillig
WERBUNG:
Diesen Bericht empfehlen/teilen:
Dieser Bericht wurde 313 mal gelesen. Vielen Dank! Und hier finden Sie weitere:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.