Neuer Aldi-Markt in Rodenbeck eröffnet am 9. Dezember 2016

Aldi Nord verkündet Neueröffnung seines Marktes an der Mindener Straße in Minden-West - der alte Aldi-Markt an der Lübbecker Straße schließt am 23. November

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Noch sind die Lichter aus beim neuen Aldi-Markt in Minden-Rodenbeck – doch Aldi Nord kündigt Neueröffnung pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2016 an – Fotos: onm

Noch ist alles duster beim neuen Aldi-Markt in der Mindener Straße Ecke Lübbecker Straße in Minden-Rodenbeck. Doch das ändert sich bald, Weihnachten steht schließlich vor der Tür. Der Konzern kündigt die Neueröffnung für Freitag, den 9. Dezember 2016, an und wirbt mit sehr guten Parkmöglichkeiten.

Der Discounter Aldi Nord hat ganze Arbeit geleistet im Mindener Westen. Die Bauarbeiten für den neuen Aldi-Markt neben dem WEZ an der Lübbecker Straße im Stadtteil Rodenbeck sind soweit abgeschlossen. Anfang März dieses Jahres hatte die Stadt dem Bauherren – der ortsansässigen Grundstücks- und Verwaltungsgesellschaft Preuß GbR – die Genehmigung für das Bauprojekt erteilt. Ab Anfang April rückte über Monate ein ganzes Arsenal an Baumaschinen und Fachleuten an.

Nun steht der neue Markt mit einer Einkaufsfläche von wohl über 1000 Quadratmetern und angeschlossener Lagerhalle – im modernen ansprechenden Design, aber einfach und übersichtlich gehalten – ganz nach der am 12. September 2016 gestarteten Kampagne des Konzerns: „Der Luxus liegt in der Einfachheit.“

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Aldi an der Lübbecker Str. 185 schließt am 23. November 2016

Der neue Aldi-Markt ersetzt damit den in der Lübbecke Straße 185. Dort hängt bereits ein Hinweisschild, dass die Filiale am 23. November 2016 schließen wird, und verweist auf die neue Verkaufsstelle.

Erstaunlich gut hat Aldi Nord die Parkplatzsituation auf dem neuen Gelände gelöst. Wo sich vorher eine Grundstücksbegrenzung zu den Parkplätzen des nebenan liegenden WEZ-Marktes befand, ist nun eine durchgehende Parkfläche angelegt, die beide Märkte verbindet. Das heißt, egal, ob man von der Lübbecker Straße oder Mindener Straße aus mit dem Auto ankommt – man kann den Aldi-Markt wie auch den WEZ-Markt gleichermaßen erreichen. Sprich: ein Mal parken und bei Aldi und WEZ alles besorgen, was man braucht.

Im WEZ-Markt befindet sich zudem das Blumengeschäft Harmening, ein Tabakwaren- und Zeitschriften-Kiosk mit Postannahmestelle sowie ein Café mit Außenterrasse, wo man sich eine Pause gönnen kann. Aber auch auf traditionelle Blumengestecke braucht man nicht verzichten, denn das Blumenhaus Dreyer liegt in der Mindener Straße direkt gegenüber der Aldi-Lagerhalle, auch dort befinden sich Parkplatze vor der Tür. Außerdem ist dort noch „Crazy Dampf“ ansässig, wo man E-Zigaretten erwerben kann laut Firmenschild.

Des Weiteren verfügen WEZ wie auch Aldi über behindertengerechte, ebenerdige Eingänge, die das Einkaufen auch für Rollstuhlfahrer zum Erlebnis machen sollten. Aldi hat zudem seine Behindertenparkplätze mit großen Symbolen auf dem Beton versehen, die man nicht übersehen kann.

Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchte, dem bietet sich die Haltestelle „Mindener Straße“ an (Buslinien 5 und 447). Radfahrer haben die Möglichkeit, ihre Räder an den Fahrradständern vor dem WEZ-Markt anzuschließen.

Unterschiedlich sind jedoch die Öffnungszeiten von WEZ und Aldi: während der neue Aldi-Markt Montag bis Samstag „nur“ von 8 bis 20 Uhr geöffnet hat, bietet WEZ seinen Kunden Einkaufsmöglichkeiten von 7 bis 22 Uhr an.

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Mit einer Anfahrt alles besorgen: Der neue Aldi-Markt und WEZ sind über durchgängige Parkplätze gleichermaßen zu erreichen

Mit Pressemeldung vom 9. Juni 2016 gab Aldi Nord zudem die Möglichkeit des „kontaktlosen Bezahlens“ in allen rund 2400 Filialen Deutschlands bekannt. Mit der neuen Bezahltechnologie schließt sich Aldi den veränderten Kundenbedürfnissen an und setzt damit weiter Standards im Lebensmitteleinzelhandel. Dabei kommen die Kartenterminals H5000 der Firma VeriFone zum Einsatz, die mit der Nahfunk-Technologie NFC (Near Field Communication) ausgestattet sind.

Voraussetzung für kontaktlose Zahlungen sei eine NFC-fähige Maestro- oder V-Pay-Debitkarte oder ein NFC-fähiges Smartphone. Für das mobile Bezahlen mit dem Smartphone sei die Installation einer sogenannten Wallet-App mit integrierter, virtueller Maestro- oder V-Pay-Debitkarte notwendig, die von einigen Telekommunikationsanbietern zur Verfügung gestellt wird.

Danach müssten die Kunden lediglich die Debitkarte bzw. das Smartphone über das Display des Terminals halten – und in wenigen Sekunden sei der Zahlvorgang abgeschlossen. Bei einer Kaufsumme bis zu 25 Euro kann sogar die PIN-Eingabe entfallen. Die vergessene Geldbörse gehöre damit der Vergangenheit an, so der Konzern. Weitere Informationen zum kontaktlosen Bezahlen findet man auf der Webseite www.aldi-nord.de/kontaktlos.

Was die Anwohner im Postillionweg betrifft, die vor dem Bau der neuen Aldi-Filiale insbesondere den zukünftig verstärkten Verkehr über die Mindener und Lübbecker Straße durch heranfahrende Kunden-Pkws und die wahrscheinlich tägliche Anlieferung von neuen Waren mit großen Lkws kritisierten, können wir nur soweit etwas dazu sagen, als dass wir erkennen konnten, dass ein Privathaus mit Grundstück direkt an der Lkw-Anlieferungszufahrt zur Aldi-Lagerhalle grenzt. Um vermutlich den Lärm einzudämmen und den Hausbesitzern nicht den Blick auf die Zufahrt zuzumuten, wurde eine feste Holzwand errichtet.

Nun bleibt abzuwarten, wie der neue Aldi-Markt in Minden-Rodenbeck angenommen wird, ob er hält, was er verspricht, und ob der WEZ-Markt, der bisher ein Alleinstellungsmerkmal genießen konnte an diesem Standort, unter dem Discounter in der direkten Nachbarschaft umsatzmäßig leiden wird oder nicht.

Der Countdown läuft bis zur Enthüllung der bis dato noch verdeckten Aldi-Leuchttafeln an den Kundeneinfahrten und bis zur erstmaligen Öffnung des Haupteingangs …


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