Mit Blaulicht und Sirene vom MT empfangen

In eigener Sache: Was ich am Schnuppertag mit dem Mindener Tageblatt erlebte

Schnuppertag beim MT
Der MT-Journalist Stefan Koch zeigt vollen Einsatz bei der Polizei – Fotos: onm

Das fängt ja gut an. Kaum hatte ich mich beim Mindener Tageblatt (MT) als freie Mitarbeiterin beworben, schon wurde ich am ersten Schnuppertag mit Blaulicht und Sirene der Polizei vorgeführt.

Mitte April, kurz vor Ostern, hatte ich mich beim Mindener Tageblatt, einer Lokalzeitung aus Minden/Westfalen, als freie Mitarbeiterin Text und Bild beworben und wurde prompt mit offenen Armen von der stellvertretenden Ressortleiterin Lokales der Onlineredaktion, Nina Könemann, empfangen. Meine ausgedruckten Leseproben aus meinen OctoberNews kamen anscheinend so gut an, dass ich nach einem Einführungsgespräch auch gleich der versammelten Mannschaft sowie dem Ressortleiter der Lokalredaktion, Hartmut Nolte, vorgestellt wurde. Stolz führte mich Frau Könemann durch die nagelneuen Büroräume im 3. OG und kündigte an: „Das ist unsere neue freie Mitarbeiterin, Frau McLeod. Ihre Arbeit klingt vielversprechend.“ Dat jing runter wie Öl (uff berlinerisch), herzlichen Dank!

Sogleich wurde ein sog. „Schnuppertag“ für den 30. Mai 2014 angesetzt, an dem ich, wenn ein Termin ansteht, mit echten Journalisten des MT unterwegs sein kann. Und der Termin fand heute statt – und hatte es gleich in sich: ein offizieller Pressetermin mit dem Polizeipressesprecher und Polizeihauptkommissar Ralf Steinmeyer (Foto: 2. v. li.) der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke in der Marienstraße in Minden. Die Polizei stellte Ihr neues Blaulicht vor, und das Mindener Tageblatt war mit Text, Foto und Video dabei. Und ich mittendrin.

Polizeipressesprecher Minden

Eine gute Stunde dauerte der Pressetermin an (normalerweise eine halbe Stunde, verriet mir der Kameramann im Nachhinein). Auch Radio Westfalica war vor Ort. Der MT-Journalist Stefan Koch schrieb sich die Finger wund, wobei er auch gezielt Fragen stellte, der Kameramann Jan Henning Rogge ließ geschickt den (extra vorher durch die Waschanlage gefahrenen) Einsatzwagen vom Polizei-Techniker positionieren, die neue Sirene namens „Yelp“ laut aufheulen und hielt ein Interview vor laufender Kamera mit Herrn Steinmeyer. Stefan Koch fotografierte dann einen Polizisten und die neu programmierten Signale auf dem Dach des Streifenwagens, die jetzt mit roten sog. „Flashern“ ausgestattet sind.

Man merkte deutlich, dass diese beiden MT-Mitarbeiter jahrelange Erfahrung besitzen und mit einer natürlichen Routine herangingen. Stefan Koch wurde sogar bereits beim Eintreffen persönlich mit Namen begrüßt. Ich wurde mit vollem Namen, wie auch alle anderen Journalisten, Polizisten und der hauseigene Techniker und stellvertr. Vorsitzende der GdP der Kreisgruppe Minden-Lübbecke, Holger Tschense, der die Programmierung der Signalleiste vornahm, von Herrn Steinmeyer direkt angesprochen und begrüßt und alle Teilnehmer wurden gegenseitig vorgestellt. Hut ab vor der Arbeit dieser Journalisten. Da habe ich noch eine Menge Arbeit vor mir.

Firmenwagen MT

Mit dem Firmenwagen des Mindener Tageblatt zurück in der Redaktion angekommen, fragte Jan Henning Rogge sofort nach, ob der Videoschnittplatz frei ist. Und seine Arbeit erledigte er ratz-fatz, denn das Video wurde bereits kurze Zeit später bei YouTube online gestellt: https://www.youtube.com/watch?v=8SfvlY0WAaA

Dann folgt noch ein ausführlicher Beitrag des MT von Stefan Koch – Schreiben und Fotos bearbeiten dauert ja bekanntlich etwas länger -, der am 1. Mai online gestellt wurde (siehe hier).

Mir hat Frau Monika Jäger von der Lokalredaktion gleich einen ersten „richtigen“ Termin für morgen vorgeschlagen, den ich leider aufgrund lange geplanter privater Angelegenheiten absagen musste. Aber ab dem kommenden Wochenende stehe ich als neue freie Mitarbeiterin dem Mindener Tageblatt zur Verfügung und werde Termine ganz allein wahrnehmen.

Ich krieg‘ jetzt schon eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Ist ja doch was anderes, bezahlte Beiträge für einen Auftraggeber zu liefern, als wenn ich so nebenbei Beiträge für OctoberNews verfasse. Aber ich hab’s ja nicht anders gewollt, ist ja mein Ziel gewesen, auf das ich hingearbeitet habe, für eine Zeitung arbeiten zu dürfen. Ist also sozusagen meine persönliche Premiere.

Alles in allem bin ich sehr dankbar und glücklich, dass mich die Mitarbeiter des Mindener Tageblatt so herzlich empfangen und gleich der Polizei „vorgeführt“ haben. Da weiß man doch gleich, woran man ist. ;o) In diesem Sinne freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit und bin gespannt wie ein Flitzebogen auf den ersten richtigen Termin.

Mindener Tageblatt

OctoberNews werde ich natürlich weiterführen, denn gerade gestern hat mich eine herzliche Dankes-Mail vom Veranstalter des Häverstädter Osterfeuers erreicht, der mich bereits für nächstes Jahr eingeladen hat. Ich muss ihm unbedingt noch heute antworten. Das beflügelt mich doch ungemein, weiterzumachen. Wer weiß, vielleicht werde ich ja irgendwann dem Titel „Journalisten-Mama“ gerecht, den mir bereits meine Tochter aus Köln verliehen hat, die ich auf diesem Wege herzlich grüße!

Daher bleiben Sie dran! Es kann nur noch schlimmer kommen. ;o)

Ihre
Namira McLeod
– Redaktion –


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