Microsoft-Gebäude sucht neue Mieter

Im RheinauArtOffice mit Sitz von Microsoft in Köln stehen zurzeit Büroflächen leer

Leerstehende Büroflächen im bekannten Microsoft-Gebäude suchen Mieter – Fotos: onm

Zahlreiche riesige Vermietangebotsplakate überziehen zurzeit das bekannte RheinauArtOffice am Rheinauhafen in Köln, das für seine prägnante Form und dem Sitz von Microsoft überregional bekannt ist.

Etliche Büroräume im berühmten „RheinauArtOffice“ stehen leer, wenn man den großen weißen Plakaten am Gebäude mit den riesigen QR-Codes der IC URBANUS Immobilien GmbH folgt, und suchen Nachmieter. Die ökologisch nachhaltige Immobilie verfügt über 157 Tiefgaragenstellplätze und eine Gesamtfläche von rd. 10.400 qm. Das Bürogebäude ist das erste Objekt des Microsoft Campus NRW in Köln, wo Microsoft Deutschland mit etlichen Partnerunternehmen unter einem Dach zusammenarbeitet.

Mindestens drei zurzeit freistehende Büroflächen werden provisionsfrei von der Immobilienmaklerfirma für 19 Euro pro Quadratmeter vermietet. Die gehobene Ausstattung mit Fernwärmeheizung, Teppichbodenbelag, Hohlraumboden und Nutzung von Geothermie sorgt für ein angenehmes Raumklima und eine optimale Kosten- und Energieeinsparung. Die zur Verfügung stehenden Büroflächen werden, sofern gewünscht, individuell nach den Wünschen des Mieters umgebaut.

Das einprägsame Gebäude mit seinen geschwungenen Formen wurde im Auftrag der RheinauArtOffice GmbH & Co. KG (bzw. ArtOffice GmbH, ein Zusammenschluss von der Kölner Projektentwicklungsgesellschaft Revisco GmbH und der Hochtief Construction AG) von den Rainer Freigeber Architekten und Architekt Stephan Schütt entworfen und für ca. 5,5 Mio. Euro in 2008 fertiggestellt. Die offizielle Adresse lautet: RheinauArtOffice, Holzmarkt 2 / 2a in 50676 Köln. Investor und Eigentümer ist die Swiss Life AG.

Im Wesentlichen besteht die Fassade des Gebäudekomplexes aus zwei tragenden Fassadenbändern, dem sog. „asymmetrischen Gürtel„, der das gesamte Gebäude, als zwei Rauten einzelner Gebäudeteile, in bildhauerischer Art verbindet. Diese zwei Fassadenbänder sind statisch wirksam und ermöglichen eine Architektur ohne Zwischenwände. Um ein Maximum an räumlicher Effizienz zu gewährleisten, wurden die äußeren Teile des Gebäudes, die sich auf einer Hochwasserschutz-Plattform befinden, mit einer zweistöckigen Brücke gebaut. Der offene Raum unter der Brücke eröffnet einen bühnenartigen Blick auf die Docks des Yachthafens. Das äußerst repräsentative und prestigeträchtige Bürogebäude ist derzeit eines der hochwertigsten Bürogebäude am Markt.

Unübersehbar oben rechts an der Frontfassade zur Rheinseite hin erkennt man das Microsoft-Label. Denn erste und Hauptmieterin des „RheinauArtOffice“ ist die Microsoft Deutschland GmbH, die lt. Pressemeldung vom 10. Februar 2014 erneut zum „Great Place to work ITK„, also bester Arbeitgeber der Informationstechnologie- und Telekommunikationsbranche ausgezeichnet wurde. Microsoft Deutschland hat mit Sitz in Köln seinen zweitgrößten Standort und betreut von ihrem „Regional Office Köln“ aus Groß- und Mittelstandskunden aller Branchen, schwerpunktmäßig aus den Bereichen Telekommunikation, Banken und Versicherungen, Handel, Energieversorger und Behörden. Von 8.746 qm Gesamtbüroflächen besetzt Microsoft ca. 4.750 qm.

Die Stadt Köln in Nordrhein-Westfalen konnte mit dieser attraktiven Weltfirma ihren Wirtschafts- und Medienstandort verstärken.

Weitere Mieter des RheinauArtOffice sind unter anderem die AddOn Systemhaus GmbH mit Schwerpunkttätigkeit auf Services rund um Microsoft, UNIX/LINUX, SAP NetWeaver und Virtualisierungs-Technologien, die ACP IT Solutions GmbH mit ihrem Kompetenzzentrum für die deutsche ACP-Gruppe, wenn es um Microsoft-Themen geht – angefangen bei der gesamten Microsoft-Technologie über das Software Asset Management (SAM) bis hin zur Lizenzberatung, die CREALOGIX Unified Communications GmbH, ausgezeichnet für ihre Leistungen im Bereich OCS (Office Communication Services), und viele mehr.

Wer schon lange mal seinen Firmenstandort nach Köln verlegen wollte, ist in diesem attraktiven Gebäude sicher gut aufgehoben und genießt einen großartigen Blick vom Rhein bis zum Dom. Man muss sich jetzt nur noch die Baukräne wegdenken, so wie es 2012 aussah:

 


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