Menschen zum Anfeuern der gds-ExtremTour 2017 in Hille gesucht

gds-Challenge unterstützt "Besondere Geschwister" der Lebenshilfe Minden - an der Alten Brennerei in Hille kann man am 9. Juni Extremsportler anfeuern

486 Kilometer in nur 30 Stunden: Für das Projekt „Besondere Geschwister“ der Lebenshilfe Minden e.V. werden 30 Mitarbeiter der gds-Gruppe vom 9. bis 10. Juni von Sassenberg nach Berlin laufen, paddeln, inlineskaten oder radeln mit dem Ziel: 12.000 Euro zusammenkriegen, damit das Mindener Projekt auch 2018 weiterlaufen kann – Flyer: gds

Damit das Sozialprojekt „Besondere Geschwister“ (Geschwister von Menschen mit Behinderung) der Lebenshilfe Minden auch 2018 fortgeführt werden kann, wird die ExtremTour 2017 der gds-Firmengruppe zur Promotion-Tour, um möglichst 12.000 Euro Fördergelder zusammenzubekommen. Um die 30 Extremsportler auf ihrer 486-Kilometer-Challenge tatkräftig zu unterstützen, werden Menschen aus Minden, Hille und Umgebung gesucht, die am 9. Juni 2017 ab 14.30 Uhr an der Alten Brennerei in Hille die Vorbeilaufenden ordentlich anfeuern.

30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gds-(global document solutions)-Unternehmensgruppe, die für praxisorientierte Softwarelösungen und Dienstleistungen steht, haben sich zum Ziel gesetzt, die Strecke von 486 Kilometern vom Hauptfirmensitz in Sassendorf (Münsterland) zum neuen Firmenstandort in Berlin mit reiner Muskelkraft als Staffel zu bewältigen: zu Fuß, per Rad, Inlineskater oder Kanu.

Und das alles für den guten Zweck. Denn damit unterstützen sie das in 2015 von Katharina Walkhoff ins Leben gerufene Projekt „Besondere Geschwister“ der Lebenshilfe Minden e.V., das sich an Brüder und Schwestern von Kindern mit einer Behinderung richtet. Diese leiden oftmals darunter, dass sich die Aufmerksamkeit der Familie verstärkt auf das benachteiligte Kind konzentriert (siehe unser Bericht).

Daher lautet das Motto der gds-ExtremTour: „Besondere Geschwisterkinder – jetzt seid ihr mal dran!“

Denn trotz der Erfolge droht dem Mindener Projekt das Aus, da die dreijährige und durch die Aktion Mensch finanzierte Pilotphase in diesem Jahr endet. Damit es auch 2018 weiterhin einen Platz für „besondere Geschwister“ gibt, werden 12.000 Euro an Fördergeldern benötigt. Neben der gds-Gruppe haben bereits weitere Sponsoren ihren Beitrag zum Erhalt des Projekts angekündigt, die sportliche Charity-Aktion zu unterstützen, und zwar die LMC Caravan GmbH & Co. KG, Radstation Freckenhorster Werkstätten, technotrans AG, Eventgastro Strohbücker GmbH, Karl Hopster GmbH & Co. KG, Sputnik GmbH sowie natürlich die Lebenshilfe Minden e.V. selbst.

Völlig geldfrei, aber ganz und gar nicht umsonst können Zuschauer die gds ExtremTour 2017 unterstützen – einfach durch Anfeuern der Sportler. Dazu braucht man nur am 9. Juni

  • ab 14.30 Uhr an der Alten Brennerei in Hille (Google Maps) zu stehen oder/und
  • ab 17.30 Uhr in Neustadt am Rübenberge (Google Maps)

dabei zu sein, wenn die Kanuten den Staffelstab von den Radfahrern übernehmen und ins Wasser gehen.

Im Übrigen startet um 13.30 Uhr der Lebenshilfe-Bulli und holt Kinder aus Lübbecke und Espelkamp ab. Wer mitfahren möchte, sollte telefonisch unter 0176 / 53 83 35 82 bis zum 7. Juni Bescheid geben bzw. eine kurze E-Mail schreiben an geschwister@lebenshilfe-minden.de.

Selbstverständlich kann jeder, der möchte, das Projekt auch finanziell unterstützen durch Überweisung auf das Spendenkonto: Lebenshilfe Minden e.V., IBAN: DE84490601270987655100, Verwendungszweck: gds-ExtremTour 2017.

Hintergrund

Die ersten Überlegungen für die Charity-Aktion nahmen bei den gds-Mitarbeitern bereits 2016 Gestalt an. Damals übernahm die gds GmbH die auf XML-basierte Redaktionssysteme spezialisierte Ovidius GmbH aus Berlin. „Nach kurzer Zeit hatten wir die Idee, unsere neuen Hauptstadtkollegen im Rahmen einer sportlichen Performance zu besuchen und dabei gleichzeitig einen wohltätigen Zweck zu unterstützen“, erklärt Initiator Christian Paul, der bei gds den Bereich „Software & Lösungen“ leitet.

Daraufhin war die Idee zu gds-Extrem geboren, das die Mitarbeiter in Eigeninitiative durchführen – die gds GmbH tritt lediglich als Sponsor auf. Mit der Tour möchten die Mitarbeiter nun dem Projekt „Besondere Geschwister“ der Lebenshilfe Minden unter die Arme greifen und für Spenden werben. „Es ist eine wichtige Initiative mit Blick auf ein Problem, das meist ignoriert wird“, meint Paul. Für die Geschwister von Kindern mit Behinderungen könne es sehr belastend sein, dass sich die Aufmerksamkeit der Eltern zwangsläufig ungleich verteile.

Im Rahmen der Initiative hätten betroffene Geschwister und Eltern die Möglichkeit, sich untereinander austauschen. Zudem würden bereits in einer Schreib- und Zukunftswerkstatt mediale Projekte wie etwa Bilderbücher oder Romane umgesetzt, die Eindrücke von Betroffenen verarbeiten. Nun wird die gds-ExtremTour 2017 umgesetzt – immer mit dem Ziel „Brandenburger Tor“ und 12.000 Euro Fördersumme für die „besonderen Geschwister“ fest vor Augen.

Na dann: „Radelt, lauft, rollt und paddelt gut, liebe gds-Sportler!“ Und was die Mindener und Hiller betrifft: „Feuert die ‚Mädels‘ und ‚Jungs‘ gut an, damit sie durchhalten!“ Denn hier geht es um ein wirklich wichtiges Thema in Minden und Umgebung, das allzu oft leider „totgeschwiegen“, nur an der Oberfläche angekratzt oder zu dem viel versprochen, aber kaum etwas gehalten wird: Menschen mit Behinderung und deren Familien.

Quelle: Katharina Walckhoff, Geschwisterprojekt bei der Lebenshilfe Minden e.V., gds.eu


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