Kreise Lippe und Herford gehen gemeinsamen Weg zum Breitbandausbau

Herforder Landrat Müller und Lipper Landrat Dr. Lehmann wirken in kommunaler Zusammenarbeit für einen kreisübergreifenden hochleistungsfähigen Breitbandausbau

Mit Glasfaserkabel in der Hand verdeutlichen (v. li.) Landrat Dr. Axel Lehman (Kreis Lippe) und Landrat Jürgen Müller (Kreis Herford) ihre Zusammenarbeit auf dem Weg des Breitbandausbaus in beiden Kreisen

Zwei Landräte, ein Ziel: Landrat Jürgen Müller und Landrat Dr. Axel Lehmann wollen den Breitbandausbau in den Kreisen Lippe und Herford gemeinsam vorantreiben für ein übergreifendes schnelleres Internet.

Der Kreis Lippe kooperiert ab sofort mit seinem Nachbarkreis Herford und umgekehrt beim Thema Breitbandausbau, vereinbarten die beiden Landräte Müller (Kreis Herford) und Dr. Lehmann (Kreis Lippe) kürzlich bei einem Termin. Ihr gemeinsames Ziel: Städte und Gemeinden in den jeweiligen Kreisgebieten an leistungsfähigere „Datenautobahnen“ anzuschließen. „Die Zusammenarbeit ergibt sich aus den räumlichen Bezügen, so zum Beispiel in Vlotho und Kalldorf im Kalletal oder im Grenzbereich zu Bad Salzuflen“, erläutert Müller.

Denn eine schnelle Internet-Geschwindigkeit ist mittlerweile einer der wichtigsten Faktoren für die Wirtschaftsentwicklung der Region, sind sich beide Landräte einig. Und dabei geht es um die Verlegung von Glasfaserkabeln.

Dass dieses Vorhaben jedoch nur mit Unterstützung des Landes und Bundes funktionieren könne, dazu erklärt der Lipper Landrat: „Eine kommunale Zusammenarbeit ist nicht nur technisch sinnvoll, sie kann sich auch positiv bei der Vergabe von Fördergeldern des Bundes auswirken. Eine Chance, die wir beide nicht verstreichen lassen wollten.“

Die Vorteile für eine Kooperation sprechen für sich: Gebiete, die sich eine Telefonvorwahl teilen, werden im Rahmen gegenseitiger Unterstützung bei der Planung, Vernetzung und Realisierung ihrer Breitbandinfrastrukturen gemeinsam angegangen, um möglichst große Synergieeffekte zu erreichen. Darüber hinaus sind es administrative Vorgänge, wie beispielsweise der Informationsaustausch über alle Angelegenheiten, die für den kreisübergreifenden hochleistungsfähigen Breitbandausbau von Relevanz sind – ebenso wie die Abstimmung und Realisierung gemeinsamer Netzkoppelpunkte zur gegenseitigen Vernetzung und Terminierung lokaler Verkehre sowie die Vermeidung zusätzlicher redundanter Strecken zur Ankopplung an überregionale Trassen für die Anbindung an Weitverkehrsnetze, so die Lipper und Herforder Landräte.

Quelle Text und Foto: Pressestelle Kreis Lippe


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