Hochwasser: Tipps zum Schutz vor Überflutung

Info-Broschüre zum Download: "Alles klar bei Starkregen?" - Verbraucherzentrale NRW in Minden gibt hilfreiche Tipps zu Vorkehrungen bei Hochwassergefahr

Bevor Weser und Bastau in Minden die Ufer übertreten, können Verbraucher vorbeugen – die Verbraucherzentrale gibt kostenlose Tipps – Symbolfoto: onm

Starke Überschwemmungen aktuell in Hildesheim, Bad Harzburg, Goslar, Kassel, Göttingen und Northeim zeigen, welche Schäden zum Beispiel Starkregen anrichten kann. Auch die Stadt Minden hatte zuletzt 2014 und 2016 damit zu kämpfen. Und gerade wurde vom Hochwasserportal eine Warnung herausgegeben, dass die Weser im Kreis Minden-Lübbecke an zwei Stellen die Pegel überschritten hat.

Bevor flutartige Wassermassen die Keller volllaufen lassen, sollte man schnellstmöglichst Vorkehrungen treffen, weiß die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW) und gibt ihre neue kostenlose Informations-Broschüre „Alles klar bei Starkregen?“ raus – auch als Download (es öffnet sich eine PDF-Datei).

Gerade im Sommer treten extreme Unwetter auf, bei denen in kurzer Zeit ungewöhnlich hohe Mengen Regen fällt. Durch diese Starkregenereignisse, über die zurzeit in allen Medien berichtet wird, kann sich Wasser auf Straßen und Hofflächen aufstauen und von außen oder aus Richtung des Abwasserkanals ins Gebäude eindringen. Dabei entstehen oft große finanzielle Schäden: Möbel und Elektrogeräte werden zerstört, Keller durch Schmutzwasser beschädigt – und damit oft lieb gewonnene Erinnerungsstücke vernichtet.

Grundstückseigentümer, die hier nicht rundum mit einer sogenannten Elementarschadensversicherung abgesichert sind, „haften für alle Schäden durch Rückstau selbst“, betonen Umweltberaterinnen Cornelia Franke-Röthemeyer und Ute Schürmann von der Beratungsstelle Minden. „Hausbesitzer sollten deshalb rechtzeitig geeignete Vorkehrungen treffen, um sich vor der Gefahr eines unkalkulierbaren Rückstaus und einer Überflutung bei Starkregen an und in den eigenen vier Wänden zu schützen.“

ON: Die Gefahr von Hochwasserschäden betrifft natürlich auch zahlreiche Mieter und Wohnungseigentümer, deren Keller, mitgemieteten Gärten oder Ähnliches betroffen sein könnten. Wobei hier die Hauseigentümer bzw. Vermieter entsprechende Versicherungen abgeschlossen haben, die wenigstens einen Teil der Schäden ersetzen könnten (siehe z. B. Bericht von Lexware: Hochwasserschäden: Das sind Ihre Pflichten als Vermieter).

Die Info-Broschüre „Alles klar bei Starkregen?“ der Verbraucherzentrale NRW hingegen informiert natürlich umfangreicher, klärt über Rückstau und Wasser von außen auf und zeigt auf, was Verbraucher zum Schutz der Immobilie unternehmen können.

Im Übrigen berät das Projekt „Haus- und Grundstückentwässerung“ Hauseigentümer am Verbrauchertelefon – ebenfalls kostenfrei – zu allen Fragen rund um die Zustands- und Funktionsprüfung und Sanierung der Abwasseranlage, unter der Rufnummer 0211 / 3809-300 (Montag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 13 bis 17 Uhr), sowie per E-Mail unter abwasser@verbraucherzentrale.nrw.

Textquelle: Cornelia Franke-Röthemeyer, Verbraucherzentrale NRW e.V. in Minden


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