HillerWebBlatt e.V. erhält Heimat-Scheck

Land NRW unterstützt Redaktionsteam aus Hille mit 2000 Euro aus Heimatförderprogramm für den weiteren Ausbau des Internetmagazins

Der HillerWebBlatt e.V. freut sich über den ‚Heimat-Scheck‘, eine Förderung des Landes NRW im Wert von 2000 Euro – Grafik: Heimatministerium Land NRW

Das Redaktionsteam des HillerWebBlatt e.V. aus Hille-Holzhausen kann sich über eine mit 2000 Euro dotierte Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) freuen: den ‚Heimat-Scheck‘. Eine finanzielle ‚Spritze‘, die der zehnköpfige Verein zum Neuen Jahr 2019 sehr begrüßt.

Kurz vor Weihnachten erhielt Hanna Hartmann, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende in Hille und 1. Vorsitzende des HillerWebBlatt e.V. (kurz: HWB), die frohe Botschaft übersandt. Der ‚Heimat-Scheck‘ wurde vom Land NRW bewilligt. „Wir haben uns als HillerWebBlatt beim Ministerium und der Bezirksregierung um diese Förderung beworben, denn wir sind ein junger Verein und können diese finanzielle Unterstützung für den weiteren Ausbau des Internetmagazins gut gebrauchen. Für uns ist mit dem Heimat-Scheck auch eine Anerkennung unserer Arbeit verbunden“, erklärt Hartmann und freut sich zusammen mit den zehn ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern (siehe dazu unser Bericht vom 30. Oktober) über die Förderung.

Denn „heute werden wir von Nachrichten aus der großen weiten Welt fast überschüttet, aber Informationen aus unserer Gemeinde, unserem Ortsteil, fließen nicht so üppig. Hier schafft das HWB einen Ausgleich. Wir berichten über Ereignisse, Veranstaltungen und Meinungsbilder aus der Gemeinde Hille. Es ist eine Plattform zur Information und Kommunikation aller Hillerinnen und Hiller, eingebunden Senioren, Menschen mit Handicaps, Flüchtlinge und Neubürger“, konkretisiert die Vorsitzende.

Ministerin Ina Scharrenbach und Staatssekretär Dr. Jan Heinisch schrieben dazu laut Ausführungen von Hartmann: „Heimat, Zukunft, Nordrhein-Westfalen, unter diesem Motto fördert das Ministerium Initiativen und Projekte, die Menschen miteinander verbinden. Mit dem Heimat-Scheck wollen wir Ihr Engagement unterstützen, Menschen für die lokalen und regionalen Besonderheiten unserer gemeinsamen Heimat zu begeistern. Sie tragen dazu bei, die gelebte Vielfalt in unserem Land sichtbar zu machen. Dafür danken wir Ihnen herzlich.“

Genauer hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (auch: Heimatministerium) ein Heimatförderprogramm aufgelegt zur Förderung und Stärkung der vielfältigen Heimat in Nordrhein-Westfalen, das fünf verschiedene Elemente beinhaltet: den Heimat-Scheck, Heimat-Preis, Heimat-Fonds, die Heimat-Werkstatt und das Heimat-Zeugnis. Scharrenbach führt dazu auf der Webseite des Heimatministeriums aus: „Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein. Sie stärken mit ihrem Engagement unsere Gesellschaft und die Gemeinschaft in vielfältiger Art und Weise. Sie tragen dazu bei, dass unsere Traditionen und Werte bewahrt und nach vorne entwickelt werden und sie geben diese an die nächste Generation weiter.“

Konkret soll der ‚Heimat-Scheck‘ zur „unbürokratischen Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen“ dienen, „die sich mit Heimat beschäftigen“. Er sei praktisch der „Möglichmacher für all solche guten Ideen und kleinen Projekte, die eigentlich gar nicht viel Geld kosten, aber einen großen Mehrwert in der Sache versprechen“. Dafür werden jährlich 1000 Heimat-Schecks im Wert von jeweils 2000 Euro bereitgestellt. Antrag und Verwendungsnachweis werden dabei vom Ministerium auf ein Minimum reduziert, sodass „Motivation sofort in Taten umgesetzt“ werden könne.

Ein Vorsatz, den das Redaktionsteam vom HillerWebBlatt nun zu Beginn des neuen Jahres dank der Förderung angehen kann – mithilfe der Hillerinnen und Hiller. Wer in Hille wohnt, kleine Berichte oder humorvolle Geschichten schreiben bzw. seine Meinung kundtun möchte oder gern fotografiert, kann jederzeit mitmachen und sich einfach an das Redaktionsteam wenden. „Erst durch die Vielfalt der Beiträge wird das Internetmagazin interessant und bunt“, so Hartmann.


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