“Großer René” boxte sich erfolgreich durch die Knockouts

René Noçon konnte mit dem Song "Rennen und Stolpern" Coach Samu bei The Voice of Germany überzeugen und will "einfach ins Finale"

Foto: TiffySoso
Gesangstalent René Noçon will nach den Knockouts einfach ins Finale – Foto: TiffySoso

Wer hätte das gedacht. Nach einem Finnland-Trip mit Couch Samu konnte der smarte Sänger René Noçon bei The Voice of Germany auch in den “Knockouts” in Berlin punkten und startet in die “Liveshows“.

“Wenn ich Samu wäre, würde ich dich mitnehmen”, jurierte Rea Garvey in der dritten Phase des Gesangswettbewerbs, den sogenannten “Knockouts”. “Jedes musikalische Haus ist schön; und Samu muss entscheiden, welches es sein soll”, gab Stefanie Kloß an Samu Haber weiter. “Ihr habt alles super gemacht”, holte Coach Samu aus und ließ seine Entscheidung nicht lange auf sich warten. “Großer René, du warst so locker, good Job. Der Mann mit der Emotion. Ich entscheide mich für den ‘großen René’.

Der gebürtige Schaumburger Jung’, der Hamburg zu seiner neuen Wahlheimat erkoren hat, gleitet praktisch unangetastet seit Wochen durch den Strom von Gesangstalenten bei The Voice of Germany. Gerade mal acht Monate ist es her, dass René Noçon sich bei den “Castings” beworben hatte, und wurde prompt zu den “Blind Auditions” eingeladen (siehe Vorbericht).

Nun fegt er wie ein Wirbelwind seine “Gegner” vom Feld und konnte gestern Abend in der Fernsehausstrahlung auf ProSieben einen weiteren Sieg erringen. Im Team Samu boxte sich der Noch-39-Jährige erfolgreich durch die “Knockouts” gegen den “kleinen René” Lugonic (18 J.) und Jamie Lee Fenner (17 J.). Mit dem Song “Rennen + Stolpern” von Jupiter Jones drückte er sein ganz persönliches Empfinden während der heißen Phase des Wettbewerbs aus, wie man es von ihm schon aus den Battles (s. Bericht) kennt.

Doch zuerst entführte Coach Samu Haber die Knockouts-Kandidaten in sein Heimatland Finnland, was für René schon ein Erlebnis an sich war: “Für mich ist es toll, Samu zu erleben in Finnland, seiner Heimat.” Im “Magnus Boys Studio” (wenn wir den Namen richtig verstanden haben) in Helsinki, wo Samu mit seiner Band Sunrise Avenue seine erste Platte aufnahm, startete er mit den drei Gesangstalenten ein Songwriting-Experiment. “Hier ist es alt und dunkel”, beschrieb Samu das Studio.

“Wenn du Songs schreiben kannst, bist du ein bisschen frei”, erklärte er und nahm nach einem Brainstorming mit den Dreien die Studioarbeit auf. In einem “Glaskasten” zu singen mit Kopfhörern auf dem Kopf war zwar anfangs ein bisschen ungewohnt, weshalb mal der eine oder andere Ton daneben ging, aber die Studioaufnahmen waren wegen der lockeren Art des humorvollen Finnen wohl schnell im Kasten. Schließlich kommen echt coole Folk- bzw. Wiking-Metal-Bands aus Finnland, wie zum Beispiel Korpiklaani, die unsere Redakteurin vor einigen Jahren live erleben durfte und völlig aus den Socken riss. Kein Wunder bei solch energiegeladenen Musikern.

Den “Super-Fight”, wie Samu sich ausdrückte, hat der gelernte Atem-, Stimm- und Sprachlehrer René Noçon jedenfalls mit Bravour überstanden, woraufhin er sich von seinem Bruder Frank (s. Interview) direkt nach dem Auftritt eine dicke Umarmung abholen konnte. Auch saßen wohl weitere Familienmitglieder in den Zuschauerreihen bei den “Knockouts” den Kameraschwenks zufolge.

René hingegen schien den ganzen Medienrummel total gelassen zu sehen. “Ich will einfach ins Finale”, meinte er trocken.

Nicht verwunderlich. SAT.1 REGIONAL hatte ihn ja am 10. November 2014 in Hamburg getroffen. In dem Interview verriet René, dass er bereits einen “Masterplan” nach The Voice of Germany hat. Nachdem er sich vermutlich als gute Erinnerung einen Stern auf die Hand tätowieren ließ, sagte er: “Der Traum über eine Karriere als Musiker muss nicht vorbei sein, wenn man älter wird. Ich will nicht, dass es vorbei ist. Es soll dann richtig weitergehen.” Und das wird es ganz sicher – ob mit oder ohne Titel.

Die Stimme Deutschlands zu werden ist allerdings kein Zuckerschlecken, wie sich ab heute Abend bis zum 12. Dezember 2014 in den “Liveshows” zeigen wird. Denn ab sofort werden auch die Zuschauer mit einbezogen, wahrscheinlich mit Votings über Facebook und Co. Auf jeden Fall werden alle vier Coaches mit je vier Teilnehmern in die Liveshow-Phase in Berlin starten – René mittendrin. Was für ein spannendes Rennen.

Wir bleiben dran und werden weiter berichten. Bis dahin wünschen wir René auf seinem musikalischen wie persönlichen Weg weiterhin viel Glück, Gesundheit und Erfolg!

Weitere Infos und Videos über René Noçon gibt’s auf der Website von The Voice of Germany und seiner Homepage.


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