Flamenco, Swingfolk und Vorleserinnen für syrische Flüchtlinge im BÜZ Minden

Der Vorverkauf für die Benefizveranstaltung des neuen Bündnis "Minden Hand in Hand" am 5. Februar 2015 im BÜZ hat begonnen

Die Vorleserinnen - Foto: Bündnis Minden Hand in Hand
„Die Vorleserinnen“ sorgen für den literarischen Teil des Abends – Foto: Bündnis Minden Hand in Hand

Zu einem musikalisch-literarischen Abend zugunsten syrischer Flüchtlinge lädt kurzfristig das neue Bündnis „Minden Hand in Hand“ für Donnerstag, 5. Februar 2015, ins Kulturzentrum BÜZ ein.

Die Benefizveranstaltung beginnt um 19.30 Uhr und holt bekannte regionale Künstler auf die Bühne, die allesamt auf ihre Gage verzichten. „Für Syrien machen wir das gerne“, hieß es bereits im Vorhinein vonseiten der Künstler. Der Erlös der Veranstaltung und Spenden kommen der Winternothilfe in Nahost zugute.

Für den literarischen Teil des unterhaltsamen Abends sorgen der Kutenhauser Schriftsteller und Rezitator Burkhard Hedtmann und die beiden Vorleserinnen Annette Ziebeker und Angelika van Wüllen.

Anton Sjarov

Musikalisch wird Dorado Vagabundi mit Geigen-Virtuose Anton Sjarov (s. Foto), Helga Freude und Michele Nigliazzo mit fröhlichem Swingfolk das Publikum erfreuen. In Begleitung des Flamenco-Gitarristen Wilhelm Grote wird außerdem Martina Sjarov als feurige Flamencotänzerin die Bühnenbretter beben lassen und in ein leidenschaftliches Spiel eintauchen. Die Moderation des Abends gestaltet MT-Lokalredakteur Oliver Plöger.

Die Initiatoren des neu gegründeten Bündnisses „Minden Hand in Hand“ werden über sich und ihre Arbeit im Laufe der Auftaktveranstaltung sowie über die Flüchtlingssituation in Syrien und im Irak informieren. Kameran Ebrahim (s. Foto), Vorsitzender des Integrationsrates in Minden-Rodenbeck, liegt die Aktion besonders am Herzen, denn er ist selbst in Syrien geboren. Mitte Januar verriet er am Gründungstisch, was Syrer wirklich benötigen in ihren schweren Tagen, gerade zur Winterzeit. „Vielleicht ergeben sich an dem Abend auch Kontakte zu anderen Syrern, Dolmetschern oder einfach netten Menschen, um sich austauschen zu können.“

Bündnis Minden Hand in Hand
Kameran Ebrahim ist tief verwurzelt mit dem Thema Syrien – Foto + Bildergalerie: onm

Schlussendlich waren sich alle Bündnis-Mitglieder einig: „Das Einzige, was hilft, ist Geld.“ Dieses wird an seriöse Stellen, wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz und Caritas, weitergeleitet, die sich mit Flüchtlingen in Syrien und im Irak auskennen und entsprechende Maßnahmen vor Ort in die Wege leiten können.

Wer das exklusive Ereignis für einen wohltägigen Zweck live erleben möchte, sollte sich beeilen. Der Vorverkauf hat bereits begonnen. Der Eintritt beträgt 15 Euro an der Vorverkaufskasse (+ 10 % VVK-Gebühr) und 17 Euro an der Abendkasse. Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Veranstaltungsort:
Kulturzentrum BÜZ, Johanniskirchhof 1, 32423 Minden

Alle Vorverkaufsstellen mit Öffnungszeiten findet man übersichtlich auf der Website des BÜZ Minden und auf dem gelben Flyer (s.u. Bildergalerie).

Informationen zum Veranstalter:
Bündnis „Minden Hand in Hand“
c/o Detlef Müller
Königstr. 21, 32423 Minden
Tel.: +49 571 386 21 12

Nachfolgend der offizielle Flyer der Veranstaltung sowie ein paar Impressionen vom runden Tisch des Bündnisses „Minden Hand in Hand“ am 14. Januar 2015 im Café Klee, wo es teils diskussionsweise hoch herging. Mit dabei waren Detlef Müller (Verein Essbare Stadt Minden – Initiator), Oliver Brosch-Guesnet (Verein Freundeskreis Minden), Kameran Ebrahim (Vors. des Integrationsrates in Minden-Rodenbeck), Stefan Schröder (Online-Zeitung), Pia Uçar (Informationszentrum 3. Welt), Athanasios Vlachos (Ortsvorsteher Stadtbezirk Königstor), Johannes Weinig (FH Bielefeld, Standort Minden), Helga Freude (Musikerin), Regina Schönbeck (CDU Stadtverband Minden) und Ingrid Gänsicke (Verein IBZ Juxbude).

Als Befürworter der Bündnisidee, die sich zum Ziel gemacht haben, die Flüchtlingshilfe in Minden zu unterstützen, dürfen des Weiteren genannt werden: Achim Riemekasten (Verein KSG Minden), Barbara Brockamp (Leiterin Stadtbibliothek Minden), Egon Stellbrink (stellv. Bürgermeister von Minden), Imke Reinhardt-Winteler (Referat Kirche und Gesellschaft, evang. Kirchenkreis), Marc Rabe (Online-Zeitung), Ulrieke Schulze (stellv. Bürgermeisterin von Minden) und Regina Steinbach aus Minden.

Auch nach dem Abend kann für die Winternothilfe gespendet werden. Die beiden stellvertretenden Bürgermeister/innen Ulrieke Schulze und Harald Steinmetz haben dafür ein Spendenkonto eingerichtet:

H. Steinmetz U. Schulze Minden Hand in Hand
IBAN: DE70490501010040129348
BIC: WELADED1MIN
(Sparkasse Minden-Lübbecke)
Verwendungszweck: Winternothilfe


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