CDU Hille lud zum Grillabend bei Fleischerei Meyer ein

Betriebsbesichtigung und Grillabend mit der CDU: Für die Westfälische Stippgrütze und Würste der Fleischerei Meyer werden nur Tiere aus der Region verarbeitet

Da kann einem warm werden: Wilhelm Hoppmann bereitete die knusprig-leckeren Würstchen der Fleischerei Meyer aus Hille auf dem Betriebshof für die CDU-Gäste aus der Gemeinde auf dem Grill zu

Zu einem gemeinsamen Grillabend mit Betriebsbesichtigung luden vor Kurzem die Hiller CDU-Ortsunion und die Fleischerei Meyer ein. Das traditionsreiche Unternehmen aus Hille schlachte nur Tiere aus der Region und sei weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt.

Bei der Fleischerei Meyer dreht sich vieles um die Wurst – die CDU’ler durften einen Blick in den Trockenraum werfen

Wenn man bei bestem Sommerwetter schon eine Fleischerei besucht, kann man die berühmten Grillwürstchen der Günter Meyer GmbH & Co. KG ja auch gleich probieren, dachten sich wohl die Politiker der CDU Hille und luden kurzerhand zu einem Grillabend mit anschließender Betriebsführung ein. Ortsunionsvorsitzender Heinz Krietemeier begrüßte unter anderem die „frischgebackene“ Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann (auch Stadtverbandsvorsitzende der CDU Rahden).

Und den prominenten Gästen sollte es an nichts fehlen: Der Familienbetrieb richtete auf dem Hof Stehtische mit bunten Sonnenschirmen sowie Partytische und Bänke her, um Gesprächen bei gemütlichem Beisammensein freien Lauf lassen zu können. „Grillmeister“ Wilhelm Hoppmann kümmerte sich derweil um die heiße Wurst, während kühle Getränke gereicht wurden.

Auf den Geschmack gekommen, führte Inhaber Carsten Meyer die Besucher anschließend durch den 1873 gegründeten Betrieb, der auf eine lange Familientradition zurückblicken kann. Einst durch Alfons Meyer den Grundstein gelegt, der mit seinen selbstgemachten Produkten noch von Haus zu Haus zog, begab sich die Fleischerei im Laufe der Jahre auf Expansionskurs.

Inhaber Carsten Meyer (li.) bereitete seine Gäste, wie den CDU-Ortsunionsvorsitzenden Heinz Krietemeier (3. v. li.) und NRW-Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann aus Rahden (2. v. li.), nach der Grillrunde auf die Führung durch seinen Fleischereibetrieb vor

Zusammen mit Vater Günter, Onkel Dietmar Meyer, der Mutter, Frau und seinem Sohn setzt Carsten Meyer die Tradition nun in der fünften Generation fort und bietet rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in vier Filialen (Hille, Lübbecke, im EDEKA-Markt Rothenuffeln und Hüllhorst-Schnathorst) einen Arbeitsplatz. Zudem bildet das Unternehmen Fleischer/innen und Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk – Schwerpunkt Fleischerei – aus.

Um die – zwischen vielen Fleischprodukten – besonders begehrte Westfälische Stippgrütze und die Grillwürste herzustellen, würden pro Woche 60 bis 80 Schweine geschlachtet und verarbeitet, erklärte der Inhaber. Die Gäste durch die Schlacht-, Zerlegungs- und Weiterverarbeitungsbereiche führend betonte er, dass hier nur Tiere aus der Region geschlachtet würden. „Weite Transportwege werden mit Blick auf das Tierwohl und damit auch auf eine ausgezeichnete Fleischqualität vermieden“, so Meyer. Das fertig verarbeitete Fleisch sei jedoch weit über die Grenzen Hilles bekannt (zugelassener EG-Betrieb) und werde in zahlreichen regionalen Verbrauchermärkten angeboten. Mettenden der Fleischerei Meyer wurden zum Beispiel beim Mahl- und Backtag an der Mühle Struckhof angeboten (siehe unser Bericht).

In „Schale schmeißen“ mal anders: CDU-Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann und alle Gäste mussten bei der Betriebsführung entsprechende Hygienekleidung tragen

Im Anschluss ging’s zum Trockenraum. „Hier sind Können und Fingerspitzengefühl gefordert, denn die Westfälische Mettwurst darf weder zu weich noch zu hart sein. Die Dauer der Trocknung entscheidet über den Härtegrad der Wurst“, erklärte Meyer weiter. Auch in die Gewürzkammer – das „Allerheiligste einer jeden Fleischerei“ – durften die Gäste einen Blick werfen. Die Gewürzmischungen werden aber streng geheim gehalten.

Insbesondere begeistert waren die Besucher von der Sauberkeit und Hygiene des Betriebs – die sie durch Tragen spezieller Überzugskleidung auch selbst beachten mussten. Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt: „Hier kann man ja vom Fußboden essen.“

Abschließend bedankten sich die CDU’ler für die „ausgezeichnete Führung“ und meinten: „Jetzt wissen wir, was alles dazugehört, ehe man die Mettwurst oder den Schinken anschneiden kann.“

Quelle Text und Fotos: Hanna Hartmann, CDU Hille, Ergänzung: OctoberNews


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