CDU-Bundestagskandidat Vogt zu Besuch bei Priess & Horstmann

Im Rahmen des Bundestagswahlkampfes besuchte Minden-Lübbeckes Kandidat Dr. Oliver Vogt eine Maschinenbau-Firma in Hille

Geschäftsführer-Sohn Sven Prieß erklärte CDU-Bundestagskandidat Dr. Oliver Vogt (li.) die Produktionsabläufe der Bohr- und Einpresstechnik von Priess, Horstmann & Co. Maschinenbau in Hille

Der Bundestagswahlkampf der CDU hat nun auch die Gemeinde Hille erreicht – genauer gesagt die Priess, Horstmann & Co. Maschinenbau GmbH aus Unterlübbe. Minden-Lübbeckes Bundestagskandidat Dr. Oliver Vogt besuchte kürzlich die Firma, um sich über die Situation der mittelständischen Betriebe in seinem Wahlbezirk zu informieren. Mitglieder des Hiller CDU-Gemeindeverbandes begleiteten ihn.

„Die Technik und damit die Arbeitswelt verändern sich wie im Flug“, waren sich die Unternehmerfamilie und der Bundestagskandidat einig. Geschäftsführer Wilfried Prieß und seine beiden Söhne Björn und Sven, seit 2013 in die Geschäftsführung mit eingebunden, begrüßten die Gäste und stellten ihren auf Bohr- und Einpresstechnik spezialisierten Betrieb vor.

Das moderne Produktionsgebäude von Priess & Horstmann fällt ins Auge, wenn man den Weg nach Oberlübbe nimmt

Doch vorher erklärte Hilles CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Hanna Hartmann erst mal, wo’s langgeht: „Wenn man von Unterlübbe die Ellernstraße Richtung Oberlübbe fährt, fällt der Blick auf ein großes modernes Fabrikgebäude. Hier produziert die Firma Priess, Horstmann & Co. Maschinenbau GmbH & Co. KG für die Möbelindustrie und verkauft sie weltweit.“

Denn dafür ist der Mühlenkreis Minden-Lübbecke industriell gesehen bekannt – für alles, was mit Möbeln zu tun hat: vom gepflanzten Baum im Forstgebiet bis zum fertigen Wohnzimmerschrank. Irgendeinen Arbeitsschritt dazwischen liegt Priess & Horstmann.

Wilfried Prieß, ein Mann der ersten Stunde, berichtete über die Gründung im Jahre 1970, die wie eine Geschichte von Microsoft-Erfinder Bill Gates und Paul Allen bzw. vieler amerikanischer Startups klingt: Damals habe er mit seinem Freund Ewald Horstmann in einer Garage die ersten Maschinen entwickelt. Bis heute sei daraus ein moderner, hochtechnisierter Betrieb mit über 130 Mitarbeitern geworden.

Bei Priess & Horstmann kommt automatisierte, computergesteuerte Technik zum Einsatz, wie Björn Prieß (li.) anschaulich Dr. Vogt erklärte

Die beiden Söhne führten anschließend ihre Besucher durch die Fertigungshallen. Björn Prieß erläuterte dabei, dass, wie bei vielen Produktionsbetrieben heutzutage, „auch Priess & Horstmann immer mehr moderne Technik in den Produktionsabläufen“ einsetze, somit „immer mehr Prozesse ‚wie von Geisterhand gesteuert‘ abliefen, wie zum Beispiel die automatisierte Teilfertigung und softwaregesteuerte innerbetriebliche Logistik“.

Sodann ließ Bundestagskandidat Vogt verlauten, dass er sich für die Anliegen und Wünsche in den mittelständischen Betrieben interessiere. Dieses Thema wurde mit den Gästen und Geschäftsführern im Besprechungsraum erörtert.

Hier stellten die Unternehmer unter anderem heraus, dass es für heimische Betriebe, die weltweit agieren, immer schwerer werde, mit ausländischen Betrieben mitzuhalten, weil die Wettbewerbsbedingungen dort viel kostengünstiger seien.

Nur das ständige Entwickeln neuer, nutzbringender Produkte und Dienstleistungen verhindere teilweise das Abwandern von einheimischer Produktion ins Ausland. Dafür sei zudem schnelles Internet im heutigen Computerzeitalter unerlässlich. Auch verwiesen sie in diesem Zusammenhang auf die Umsetzung der unterschiedlichen Umweltauflagen.

Der CDU-Bundestagskandidat weiß nach dem Betriebsbesuch, wie wichtig eine gute Ausbildung und schnelles Internet für den Fortbestand heimischer Betriebe ist – das gilt es nun bei der Bundestagswahl Ende September einzusetzen – (v. li.) GF Björn Prieß, Gertrud Horstmann (CDU-Gemeindeverband Hille), Dr. Oliver Vogt, GF Wilfried Prieß und GF Sven Prieß

Einig waren sich die Geschäftsleute und der CDU-Bundestagskandidat letztlich darin, dass sich die Arbeitswelt wie im Flug verändere. Sie werde immer komplexer und technisch anspruchsvoller. Deshalb müsse in Zukunft mehr Wert auf gute Ausbildung gelegt werden. Priess & Horstmann sei seit Jahrzehnten ein angesehener Ausbildungsbetrieb und biete jungen Menschen, vor allem aus der Region, einen hervorragenden Berufseinstieg, wie man dem Internetauftritt entnehmen kann.

Einen besonderen Dank richteten die Geschäftsführer daher auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz und die Bereitschaft, sich diesen schnell verändernden Anforderungen zu stellen. „Denn ohne ihr Engagement wäre diese Entwicklung so nicht möglich gewesen.“

Quelle Text und Fotos: Hanna Hartmann, Umformulierung/Ergänzung: OctoberNews


Für ON zahl ich freiwillig
WERBUNG:
Diesen Bericht empfehlen/teilen:
Dieser Bericht wurde 199 mal gelesen. Vielen Dank! Und hier finden Sie weitere:

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.