Brandschutzbestimmungen verzögern Umzug des Jobcenter Minden

Übergänge zwischen einzelnen Gebäudeteilen des neuen Jobcenter Minden in der Lindenstraße noch nicht fertiggestellt

Eingang
Ein Teil des Innenausbaus des neuen Jobcenter Minden in der Lindenstr. 6 verzögert den Umzug der noch fehlenden Sachbearbeiter – Foto: onm

Ergänzend zu den Stellungnahmen der vergangenen Wochen teilt die Stadt Minden mit, dass die offizielle Eröffnung des neuen Jobcenters vom Kreis Minden-Lübbecke und von der Stadt Minden verschoben werden musste, da die Bauarbeiten in Teilen des Neubaus nicht zum vereinbarten Umzugstermin abgeschlossen werden konnten.

Die 36 Mitarbeiter vom Amt ProArbeit sind bereits komplett vom Domhof in die Lindenstraße umgezogen sowie zwei von vier Teams des Bereichs Grundsicherung SGB II. Die Arbeitsvermittlung durch das Regionalteam des Amtes proArbeit Jobcenter Minden hat am Donnerstag, den 30. Oktober 2014, ihre Arbeit komplett im Neubau (ehemaliges Volksbankgebäude) aufgenommen.

Alle Sachbearbeiter des Bereiches Grundsicherung SGB II (sprich: Hartz IV / ALG II) sind arbeitsfähig und unter ihren herkömmlichen Rufnummern nach wie vor telefonisch erreichbar.

„Nach derzeitigem Stand sieht es so aus, dass die beiden anderen Teams des Bereiches SGB II in voraussichtlich drei, spätestens in vier Wochen – wenn alles fertig ist – umziehen können“, berichtet Bereichsleiter Peter Schwarze.

Die Bearbeitung und Auszahlung der Leistungen zum Lebensunterhalt wird bis auf Weiteres noch an zwei Standorten erfolgen. Neuanträge werden am alten Standort (Kleiner Domhof 6) bearbeitet. Hier werden auch Termine für eine Erstberatung vergeben. Auch können dort Unterlagen abgegeben werden. Hier gab es keine Verzögerungen in der Bearbeitung, weil die Mitarbeiter der zentralen Antragsannahme und das Team 3.11 noch nicht umgezogen sind.

Verzögerungen hat es durch den Umzug in der Sachbearbeitung der laufenden SGB-II-Fälle bei den Teams 3.12 und 3.13 gegeben. Die Mitarbeiter konnten nach dem Umzug erst am vergangenen Montag wieder ihre Arbeit aufnehmen. Vorrangig werden zunächst dringende Anliegen bearbeitet und umgehend beschieden.

Problematisch ist derzeit noch die persönliche Erreichbarkeit der Sachbearbeiter-Büros für Kunden am neuen Standort Lindenstraße 6, weil die Übergänge zwischen den einzelnen Gebäudeteilen – vor allem aus brandschutztechnischen Hintergründennoch nicht fertiggestellt sind. „Die meisten Fragen und Anliegen lassen sich derzeit auch telefonisch klären“, so Peter Schwarze. In akuten Notlagen werde aber auch ein persönliches Gespräch organisiert.

Die Öffnungszeiten (montags und dienstags von 8 bis 12.30 Uhr und 14 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18 Uhr, sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr) sind unverändert, jedoch gibt es neue Telefonnummern:

Die Mitarbeiter/innen des Teams Amt proArbeit sind ab sofort unter der Rufnummer 0571 / 807 160 00 zu erreichen und die Ansprechpartner der Stadt Minden unter ihren bisherigen Rufnummern.

Für bereits umgezogene Mitarbeiter ist eine Rufumleitung von allen alten Nummern auf die neuen eingerichtet.

Im Übrigen können alle Schreiben auf dem Postwege noch an die zentrale Anschrift: Stadt Minden, Postfach 30 80, 32387 Minden, gerichtet werden.

Siehe dazu auch unsere Vorberichte. Einfach ins Suchfeld „Jobcenter Minden“ eingeben. ;o)

Update Fax-Übermittlung:
Lt. Pressestelle der Stadt Minden vom 10.11.2014 war die bekannte Faxnummer defekt, wurde aber zwischenzeitlich repariert. Noch am 7. November 2014 seien dort Faxe eingegangen. Es können jetzt also Fax-Schreiben wieder an die zentrale Faxnummer 0571 / 89 830 übermittelt werden. Vorsorglich sollte man aber beim Amt anrufen, ob das Fax auch wirklich angekommen ist, wir übernehmen keinerlei Haftung.


Diesen Bericht teilen: