Betreten der Wälder im Kreis Minden-Lübbecke verboten

Nach Orkan "Friederike": Landesbetrieb Wald und Holz NRW verbietet ab sofort das Betreten aller Wälder im Kreisgebiet zur Gefahrenabwehr

Ab sofort bis einschließlich 31. Januar heißt es „Betreten verboten“ in allen Wäldern der Kreise Minden-Lübbecke, Herford, Gütersloh und der Stadt Bielefeld nach Orkan „Friederike“ – Symbolfoto: onm

Ab sofort gilt: Betreten des Waldes verboten im Kreis Minden-Lübbecke. Eine Verordnung zur Gefahrenabwehr vom 19. Januar 2018 verbietet ab sofort das Betreten aller Wälder im Kreisgebiet, teilt der Kreis Lippe mit.

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen (Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe) hat das Betreten aller Wälder im Kreisgebiet untersagt. Aufgrund von erheblichen Gefahren für die eigene Gesundheit infolge des Orkans „Friederike“ (siehe unser Bericht) dürfen die Wälder ab sofort nicht mehr betreten werden.

Das Verbot gilt bis Mittwoch, 31. Januar 2018, 24 Uhr. Eine Verlängerung oder Ausweitung der Verordnung ist möglich. Jeder, der vorsätzlich oder fahrlässig gegen die Anweisung verstößt, handelt ordnungswidrig.

Die Bußgelder richten sich nach dem Landesforstgesetz, wonach bei „Verstoß gegen eine aufgrund des Landesforstgesetzes (LFoG) erlassene Verordnung, sofern diese Verordnung für einen bestimmten Tatbestand auf die Bußgeldvorschrift des § 70 LFoG verweist“ (was hier der Fall ist), 250 bis 25.000 Euro fällig werden könnten.

Die Verordnung gilt ebenfalls für die Wälder im Gebiet der Kreise Herford, Gütersloh und der kreisfreien Stadt Bielefeld.

Quelle: Pressestelle Kreis Lippe, OctoberNews


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