Astronomie in OWL: Raketenreise zum Mars gedanklich nachzeichnen

Planetariumsgesellschaft OWL beobachtete mit Kindern und Erwachsenen erneut Sternenhimmel über Rheda-Wiedenbrück mit Spezialteleskopen

Ein klarer Sternenhimmel über Rheda-Wiedenbrück sorgte für jede Menge Spaß unter Astronomie-Einsteigern – Foto: Arnold Hoppe, Planetariumsgesellschaft OWL

Junge und ältere Himmelsbeobachter trafen sich am 21. April zu einem astronomischen Mitmach-Vortrag in der Volkshochschule (VHS) in Rheda-Wiedenbrück. Vor dem “Haus der Kreativität” wurde bei guter Sicht die Sonne beobachtet.

Arnold Hoppe aus Delbrück von der Planetariumsgesellschaft OWL konnte seinen Gästen ab 16 Uhr unter anderem die kleinen Ausbrüche auf der Sonne zeigen. “Diese entsprachen aber in Wirklichkeit der kompletten Erdgröße zum Vergleich”, erklärte der Hobby-Astronom.

Im Vortragsraum der VHS ging es dann um Hilfsmittel für die Astronomie, Infomaterial sowie die Besonderheiten der Nachbarplaneten. Währenddessen konnten astronomische Fragen gestellt werden, die leicht verständlich für alle Besucher erklärt wurden.

Dann wurde es kniffelig: An einer Tafel versuchten die Kinder, eine sechsmonatige Raketenreise zum Mars gedanklich nachzuzeichnen, was auch den Erwachsenen nicht leicht fiel. Die gedankliche Exkursion setzte sich fort zu unserer Milchstraße und ihren Nachbargalaxien.

Anschließend simulierte im Saal ein Computer-Planetariums-Programm auf einer Großleinwand den aktuellen Sternenhimmel über Rheda-Wiedenbrück (eine Stadt im Kreis Gütersloh im Osten von Nordrhein-Westfalen). Dabei wurden die Sternbilder am Nachthimmel und entsprechende Erklärungen vermittelt.

Da der Abendhimmel kaum Wolken hatte, konnte der Mond mit seinen riesigen Kratern, die Venus und das Sternbild Orion mit zwei Spezialteleskopen und Ferngläsern beobachtet werden.

Weitere astronomische Aktionen findet man auf www.vhs-re.de und www.planetarier.net.

Quelle: Pressemeldung Dipl.-Ing. Arnold Hoppe, Mitglied der Planetariumsgesellschaft OWL e.V.


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