Anna Magdalena Dörr gewann Vorlesewettbewerb in Lippe

18 Schüler kämpften in der Endrunde beim Vorlesewettbewerb 2017 der lippischen Grundschulen um den ersten Platz - beste Vorleserin kommt aus Lage

Gemeinsam mit der Jury freuten sich die jungen Finalistinnen und Finalisten über die erfolgreiche Teilnahme am lippischen Vorlesewettbewerb 2017 – der erste Platz zaubert Siegerin Anna Magdalena Dörr (vorne, 5. v. re.) von der Grundschule Sedanplatz in Lage ein strahlendes Lächeln ins Gesicht

Ein unbekannter Buchtext entschied über die ausgezeichnete Leseleistung: Grundschülerin Anna Magdalena Dörr aus Lage gewann den Lipper Vorlesewettbewerb 2017 – von 18 Finalisten in der Endrunde. Die teilnehmenden Kinder erhielten zur Belohnung Einblick bei „Radio Lippe“ und konnten sich über Urkunden und Gutscheine für die Schulbücherei freuen.

Vom Frühjahr bis Anfang Juni fanden die Vorentscheidungen des Vorlesewettbewerbs im Kreis Lippe auf Klassen-, Schul- und kommunaler Ebene statt – unterstützt von den lippischen Sparkassen und der Stiftung „Für Lippe“ – bei denen sich 18 Grundschülerinnen und Grundschüler für die regionalweite Endausscheidung qualifizierten. Beim Finale im Kommunikationszentrum der Sparkasse Paderborn-Detmold mussten die Kinder dann erneut ihre Leseleistungen unter Beweis stellen:

„Zum einen galt es, einen selbst gewählten Text von etwa zweieinhalb Minuten vorzutragen, zum anderen musste noch ein Abschnitt aus einem unbekannten Buch möglichst fehlerfrei und mit guter Betonung vorgelesen werden“, erläutert Schulrätin Ute Bicker. „Entschieden hat es sich schließlich beim Fremdtext“, ergänzt Miriam Bent, Projektleiterin bei der Stiftung „Für Lippe“.

Und das konnte Anna Magdalena Dörr von der Grundschule Sedanplatz in Lage besonders gut – sie erreichte mit ihrer Leseleistung den 1. Platz. Den 2. Platz belegte Theresa Kohler vom Grundschulverbund Freiligrathschule/Remmighausen. Emily Sachs (August-Hermann-Francke-Grundschule Detmold) und Enno Wolfrum (Grundschule Asemissen) erlasen sich gemeinsam den 3. Platz.

Die 4. Plätze (5. bis 18. Plätze wurden nicht vergeben) belegten in diesem Jahr: Eileen Gerlach (Grundschule Leistruper Wald), Sophie Borysyuk (Grundschule Heidenoldendorf), Zehra Kaya (Grundschule Heiligenkirchen), Hanna Enns (Grundschule Hardissen), Simon Funck (Grundschule Am Habichtsberg), Emma Marie Oberwinter (Grundschulverbund Dörentrup-West), Yannik Brandenburg und Joel Isaak (Grundschule Knetterheide) sowie Maja Ivicevic (Grundschule Leopoldshöhe-Nord), Marie Winter (Grundschule Kirchheide), Jasper Tapp (Grundschule Südschule), Sophia Wolf (Grundschule Am Weinberg), Anna Kelgorn (Grundschule Schieder) und Artur Sonntag (Grundschule Schlangen).

Vorlesen mal anders: Radiomoderator Berry Vitusek gab im Studio den Kindern einen lebendigen und interessanten Einblick in seine Arbeit bei „Radio Lippe“

Nach der Siegerehrung mit feierlicher Überreichung der Urkunden wartete (vier Tage nach dem Finale) eine Überraschung auf die Finalistinnen und Finalisten: Neben einem 100-Euro-Gutschein für die Bücherei ihrer Schule erhielten sie die Möglichkeit, das Studio des Detmolder Radiosenders „Radio Lippe“ zu besuchen und hinter die Kulissen zu schauen.

Das kam bei den jungen Leserinnen und Lesern besonders gut an. „Trotz Aufregung war es mucksmäuschenstill im Studio, als wir Berry Vitusek live bei seiner Moderation beobachten durften. Die Kinder haben ihn und auch Markus Knoblich mit vielen Fragen gelöchert und waren sehr stolz darauf, Radio hautnah erleben zu dürfen. Der Besuch hat bei den Kindern ganz sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, ist sich Bent sicher.

Zuguterletzt bildete die Jury des diesjährigen Vorlesewettbewerbs Schulrätin Ute Bicker, Gerlinde Wasserbauer-Cruel vom Personalrat Grundschule Schulamt für den Kreis Lippe, Grit Asperger vom Kaschlupp, Miriam Bent von der Stiftung „Für Lippe“, Simone Graeser als Vertreterin der lippischen Sparkassen und Dagmar Schultz als Organisatorin. Sie alle sind sich einig: „Es war keine leichte Aufgabe für uns sechs Jury-Mitglieder. Die Finalisten lasen auf höchstem Niveau mit nur marginalen Unterschieden.“

Weitere Informationen zur Stiftung „Für Lippe“ gibt es unter www.fuer-lippe.de.

Lesen als wichtige Basiskompetenz fürs Leben und den Beruf

„Neben dem Schreiben und Rechnen gilt das Lesen als wichtigste Basiskompetenz“, so Marie-Theres Horowski von der Abteilung Marketing & Kommunikation der Stiftung „Für Lippe“ aus Detmold. Aus diesem Grund führt das Schulamt des Kreises Lippe seit 2005 den Vorlesewettbewerb der lippischen Grundschulen durch – um Motivation zum Lesen zu schaffen und zu belohnen.

ON: Vorlesen ist auch von Vorteil, wenn man im Berufsleben beispielsweise Projekte oder Stellungnahmen vor einem Zuschauer-/Zuhörerkreis „vortragen“ und/oder erklären muss. Zudem stärkt Lesen – ob vom Papier oder Bildschirm – nicht nur das Allgemeinwissen, sondern auch, Zusammenhänge (ob in der Natur, Umwelt, im Alltag oder in der Politik) zu verstehen, sich besser in Menschen und Tiere hineinversetzen sowie in vollständigen verständlichen Sätzen reden und zu schreiben zu können. Letztgenanntes geht in der heutigen schnelllebigen Zeit von Social Media und Co. leider immer mehr verloren.

Also ran an die Bücher und eBooks, liebe Kinder und Jugendlichen! Übrigens kann Lesen auch Spaß machen! Lest doch mal eurer Familie oder Freunden in ruhiger Runde lustige Kurzgeschichten oder Gedichte vor, die ihr gerade gut findet, und seid gespannt auf die Reaktion. 🙂

Quelle Text und Fotos: Marie-Theres Horowski der Stiftung „Für Lippe“ aus Detmold, Ergänzung: OctoberNews


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