Amt proArbeit Minden zieht mit ins Volksbankgebäude um

Die Arbeitsvermittler des Amt proArbeit ziehen zum 30. Oktober 2014 mit dem Jobcenter Minden ins ehemalige Volksbankgebäude um - Büros der Arbeitsvermittler bleiben vom 22. bis 29. Oktober 2014 geschlossen

Eingang
Der neue Haupteingang des Jobcenter Minden und Amt proArbeit am ZOB – Foto: onm

Jetzt ist es amtlich: Lt. aktueller Meldung wird das Amt proArbeit (Jobcenter) Minden, das für die Arbeitsvermittlung zuständig ist, neben dem Jobcenter Minden, das für die Bearbeitung von Grundsicherungsanträgen (Arbeitslosengeld II / Hartz IV) zuständig ist, ebenfalls in das ehemalige Volksbankgebäude in der Innenstadt zum 30. Oktober 2014 umziehen.

Das Amt proArbeit mit seinen derzeit 36 Sachbearbeitern benötigt jedoch fünf Tage länger für den Umzug als das Jobcenter Minden mit aktuell 56 Sachbearbeitern. Somit steht das Regionalteam des Amt proArbeit in der Zeit vom 22. bis 29. Oktober 2014 nicht zur Verfügung, während das Jobcenter Minden lediglich vom 27. bis 29. Oktober 2014 geschlossen hat (siehe auch unseren Vorbericht).

„Wir haben den Termin für den Umzug bewusst ins Monatsende gelegt, weil die Bescheide in der Vorwoche erstellt werden und Fragen zur Leistung meist direkt am Monatsanfang kommen“, berichtet Peter Schwarze, Leiter des Bereiches Grundsicherung SGB II.

Beide Ämter, die eng zusammenarbeiten, werden somit ab dem 30. Oktober 2014 für die Mindener Bürger unter folgenden neuen Anschriften wieder persönlich zur Verfügung stehen:

Neue Anschrift Jobcenter Minden: Lindenstr. 6-8, 32423 Minden
Neue Anschrift Amt proArbeit: Lindenstr. 4-6, 32423 Minden

Der Haupteingang befindet sich unter der Anschrift Lindenstr. 6 auf der Seite des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB). Zukünftig soll es im Warteraum auch eine Aufrufanlage geben (vermutlich auch mit Nummernvergabe, das bleibt abzuwarten).

Alle Anschreiben sollten also ab Ende Oktober an die o. g. neuen Anschriften gerichtet werden.

Neue Telefonnummern gibt es ab dem 30. Oktober 2014 auch:

Jobcenter Minden: 0571 / 89513 oder 89520;
Amt proArbeit: 0571 / 80716000.

„Es ist aber eine Rufumleitung von allen alten Nummern auf die neuen eingerichtet“, erläutert Renate Johanning-Mammri, Teamleitung des Amtes proArbeit in Minden.

Neue Faxnummern wurden leider noch nicht bekannt gegeben, die enorm wichtig sind für die Betroffenen, da sie eine erhebliche Kostenerleichterung darstellen, was den Eingangsbeweis eines Schreibens angeht! Das wird hoffentlich schnellstmöglichst nachgeholt.

Die Öffnungszeiten des Jobcenter Minden bleiben leider unverändert kurz (s. Vorbericht). Mit den Sachbearbeitern muss man wie bisher eine extra Terminvereinbarung treffen, was auch für die Bearbeiter des Amt proArbeit gilt, falls einem nicht soundso eine Vorladung zugestellt wird.

Allgemein können wir nur an die Angestellten des Jobcenter Minden und des Amt proArbeit Minden-Lübbecke appellieren, ihre Umzugsfreude über das neu eingerichtete Gebäude mit eigenen Büros und Fenstern auch mit den Leistungsempfängern zu teilen (sprich: freundlich und respektvoll behandeln, Anträge gesetzeskonform zu bearbeiten, etc.) – dann klappt’s auch mit der „Kundschaft“. ;o)

Im Übrigen existiert noch eine Widerspruchsstelle/Rechtsstelle in der Johansenstr. 4 in Minden. Und der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg wird hoffentlich bald die neue Anschrift mitgeteilt, damit diese nicht länger Espelkamp, Portastr. 13 oder Hermannstr. 1 in Minden als zuständiges Jobcenter für Minden, wenn es um die Bearbeitung von Leistungsanträgen nach SGB II (sprich: ALG II / Hartz IV) geht, referiert. Hier muss also noch einiges getan werden …

Update 28.10.2014:
Die offizielle Eröffnung des Jobcenter Minden an der neuen Anschrift Lindenstraße verzögert sich lt. aktueller Meldung von mt.de wegen Bauarbeiten, die noch nicht abgeschlossen wurden. Ab Donnerstag, den 30. Oktober 2014, stehen daher sowohl das ehemalige Sparkassengebäude wie auch das ehemalige Volksbankgebäude als Anlaufstellen zur Verfügung.
Auf Deutsch: Die Arbeitsvermittler des Amt proArbeit können ab dem 30. Oktober im neuen Gebäude Lindenstr. 6 aufgesucht werden und Bezieher von laufenden SGB-II-Leistungen (ALG II / Hartz IV) müssen jetzt zur Lindenstr. 6. Neuanträge sollen aber noch am Domhof abgegeben werden.

Was für ein Chaos … mal schauen, wie und wann es weitergeht … Wir hoffen nur, dass die Bearbeitung der laufenden Leistungen und die Auszahlung der Leistungen trotzdem reibungslos vonstatten geht. Der „bewusst aufs Monatsende gelegte Umzugstermin“ laut Amtsleiter Schwarze (s. o.) scheint wohl doch etwas unüberlegt gewesen zu sein. ;o)


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