Vortrag der AfD zum Schulsystem empfing rund 50 Gäste

Erstmals lud die AfD Minden-Lübbecke zu einem offenen Vortrag mit Diskussion in Minden ein - Helmut Seifen referierte umfassend über Bildungssysteme

Helmut Seifen (Gymnasialrektor, Historiker und Sprecher des Landesfachausschusses 1 / Bildung der AfD NRW) hielt in Minden einen Vortrag zum Thema Schulpolitik und warb für die AfD – Foto: onm

Um die 50 Gäste lauschten dem erstmals offenen Vortrag in Minden der Alternative für Deutschland (AfD) Minden-Lübbecke / NRW und nutzten die Gunst der Stunde, um sich von Referent Helmut Seifen zum Thema Schulsystem kostenlos informieren zu lassen und anwesende landespolitische Vertreter der AfD mit Fragen unter die Lupe zu nehmen.

Solch ein Polizeiaufgebot und so viele Sicherheitskräfte hatte das Kleine Theater am Weingarten in der Stadt Minden wohl noch nie gesehen. Auf Hinweis der AfD Minden-Lübbecke, die mit Ausschreitungen rechnete, suchten circa zehn Polizeikräfte das Foyer des Theatergebäudes rund eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn auf und erkundigten sich nach dem Ablauf. Währenddessen versammelten sich vor dem Gebäude bzw. im Bushaltestellenhäuschen gegenüber um die sechs bis sieben Personen, um gegen diese Vortragsveranstaltung der AfD zu protestieren.

Eingang des Kleinen Theaters am Weingarten – Foto: onm

„Wahrscheinlich sind das Störer von ‚Minden gegen Rechts'“, erklärte Vorstandsmitglied Burkhard Brauns der AfD Minden-Lübbecke, „bisher haben wir aber keine schlechten Erfahrungen gemacht. Wir informieren die Polizei, weil man uns immer in die Nazi-Ecke stellt, so zeigte sie vor Ort Präsenz.“ Die Polizei verließ den Veranstaltungsort kurz vor Beginn des Vortrags. Um die sechs Security-Männer bewachten die gesamte Veranstaltung.

Doch alles verlief friedlich. Nach und nach versammelten sich rund 50 Besucher in dem kleinen, aber feinen Theatersaal und warteten gespannt auf den bildungspolitischen Vortrag von Gymnasialrektor, Historiker und Sprecher des Landesfachausschusses 1 / Bildung der AfD NRW, Helmut Seifen zu den Themen Schulsystem, Inklusion und G8/G9.

Und der hatte es in sich. Zwei Stunden lang entführte Seifen mithilfe einer Power-Point-Präsentation in die Geschichte der „Schule als Haus des Lernens“ mit ihrem Unterrichtsalltag, ihren Vorteilen sowie Defiziten mit Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft, in Krisenzeiten bis hin zu heutigen Schulformen und zur „AfD-Agenda 2020“ – das unter anderem erklärte Ziel der Veranstaltung, Werbung fürs eigene Wahlprogramm zu machen, das als Flyer im Foyer des Theaters auslag (siehe PDF-Datei).

Vorher begrüßte Markus Wagner, Stellvertretender Bezirkssprecher der AfD und Landtagskandidat für die bevorstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen (NRW), die zu seiner Freude zahlreich erschienenen Gäste sowie seine Mitstreiter aus Bielefeld, Herford und dem Kreis Minden-Lübbecke, und kündigte Referent Seifen an mit: „Wir haben ihn sehr schätzen gelernt. Er ist für uns in der Schulpolitik von enormer Bedeutung.“

Thomas Röckemann (Minden), nach eigenen Angaben Spitzenkandidat für die Landtagswahl NRW und AfD-Abgeordneter im Kreistag des Kreises Minden-Lübbecke, war ebenfalls anwesend und betonte: „Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper funktioniert in der Hauptschule nicht mehr.“ Der 51-jährige geborene Westfale, Rechtsanwalt, Richter und Schlichter erzählte aus eigenen Erfahrungen als Vater von vier Kindern und erwähnte, dass seine Frau ihn zur AfD gebracht hätte. In einem Schulbrief erklärte man ihm und seiner Frau, dass ihre „Kinder tageweise Zuhause bleiben“ müssten, weil „Hilfskräfte/Schulkräfte nicht verfügbar wären“. Ein Missstand in der Schulpolitik, zumal „Familienpolitiker fast alle keine Kinder“ hätten, wie er meinte.

Thomas Röckemann, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl NRW, erzählte aus dem Schulleben seiner Kinder – Foto: onm

Der 63-jährige Gymnasialdirektor Seifen machte da eher einen ausgeglichenen Eindruck, nannte in seinem Vortrag aber ebenfalls Defizite in der Schullandschaft wie beispielsweise massiven Bildungsabbau, fehlende Vorbilder und soziale Ausgrenzung. Auch sehe er ein Gefährdungspotenzial vonseiten des massenhaften Zustroms von Menschen, Hasspredigern und Attentate durch radikale Moslems. Man könne ja „nicht mehr unbeschwert Silvester feiern“. Zudem beschuldigte er die Europäische Union und Bundeskanzlerin Angela Merkel, für den Demokratieabbau, rechtswidrige Atomkraftwerke sowie Öffnung der Grenzen verantwortlich zu sein, und eröffnete mit den Worten „Gemeinschaft braucht Identität – auch in der Geschichte“.

Es sei „Zeit für Reflexion und Reformation“, so Seifen weiter. Er erläuterte einzelne Reformen wie die Gesellschaftsreform, Bildungsreform, Staats- und Verwaltungsreform zu Zeiten des Preußenreichs und der Renaissance. Jene Zeiten hätten „mündige Christen“ und „mündige Bürger“ hervorgebracht. Dabei entspringe die Idee der Freiheit und Mündigkeit der Französischen Revolution: Jeder habe das Recht auf Bildung bei unterschiedlichen Begabungen. Wichtig dabei sei jedoch die Anerkennung: „Wir dürfen niemanden vernachlässigen.“

Doch schon damals wäre das französische Gesellschaftsbild geprägt gewesen von „Jakobinern“, den „Halsabschneidern“, wie Seifen die Vertreter der politischen Linken beschrieb, die sich unter anderem für die Abschaffung der Monarchie einsetzten. Seines Wissens nach als Historiker war für diese Gruppe die „Leistungsfähigkeit der Einzelnen das wichtigste Kriterium für berufliche und gesellschaftliche Aufgaben“. Aus diesem Grunde würden „wir als AfD beschimpft“, betonte Seifen und erwähnte: „Der 500-jährige Thesenanschlag passt zu 2017.“

Was die deutsche Geschichte betrifft, hat seiner Meinung nach das deutsche Bildungssystem bisher nur deshalb funktioniert, weil viele Menschen die soziale Ausgrenzung einfach in Kauf nehmen würden. Dabei müsse doch die „Schule eine Grundlage liefern, dass wir vernünftig kommunizieren.“ Das Erziehungsziel müsse doch sein: „Der Mensch braucht eine gefestigte Identität, damit nicht lauter Egomanen heranwachsen, die nicht wissen, was sie tun.“ Es gehe also darum, Zivilcourage zu entwickeln, und „da denke ich an die AfD“, so Seifen. Aber „auch Handwerker, Ingenieure, Architekten sind Kulturträger – wir brauchen Fachlehrer, Gymnasiallehrer – Schüler müssen lernen, zu lernen“.

Markus Wagner, Stellvertretender Bezirkssprecher der AfD und Landtagskandidat, kritisierte die Notenvergabe an Schulen – Foto: onm

Schon die „Juden haben dafür gesorgt, dass Kinder eine hohe Schulbildung haben“, erklärte der Historiker. „Der Aufstieg der jüdischen Bevölkerung im 19. Jahrhundert brachte hohe Positionen“ hervor.

Und dann kam Seifen langsam auf den Punkt. „Wir sind böse. Anstatt einem Leistungs- und Nutzungssystem setzt die deutsche Regierung auf Gleichheit, sprich die Beschneidung des Einzelnen in seiner Freiheit zu Handlungen, aber immer Gleichheit, die den Frieden in der Gesellschaft sichert. Warum redet Bertelsmann wohl unser Schulsystem schlecht?“ Hier setze die AfD stärker auf Freiheit, die Linken aber stärker auf Gleichheit. Heutzutage hänge die Zukunftsaussicht vom Geld ab und den Beziehungen. Um das zu verhindern, setze die AfD auf eine „humane Leistungsgesellschaft“.

Womit Seifen zur „AfD-Agenda 2000“ überleitete: „Menschen sind keine Maschinen. Wir fordern G9 statt G8. Schüler brauchen Zeit, damit das Ganze sackt.“ Nur ganz selten würden Förderschüler in Hauptschulen geschickt, die Förderschule müsse wieder her, forderte er zum Thema Inklusion. Die Linken würden es verstehen, die Bildungspolitik vollkommen umzukrempeln. Die AfD wolle Individuen sehen. Schon in der Veranstaltungsankündigung waren seine Worte zu lesen: „Das mehrgliedrige Schulsystem einschließlich seiner Förderschulen ist das beste Programm der individuellen Förderung, dass es auf der Welt gibt.“

An dieser Stelle meldete sich Markus Wagner zu Wort. Der 1964 in Oberbayern Geborene stellte zukünftige Positivbeispiele im Schulsystem vor. So würde ein gehörloses Kind beispielsweise an einer Regelschule unterrichtet, Hauptschüler könnten die Fachhochschulreife erlangen. Auch er sei ein „Spätstarter“, der es gelernt habe, sich zu entwickeln. Heutzutage sei es seiner Meinung nach so, dass viele Schüler schon deshalb bessere Noten erhalten, weil der Notendurchschnitt der Klasse einen bestimmten Schnitt nicht unterschreiten darf. Und viele bräuchten das Abitur, weil der Anspruch in der Gesellschaft und im Berufsleben steige.

Alles in allem sprechen sich die AfD-Mitglieder für den Erhalt der Regelschule, gegen Bildungsabbau, gegen G8 und für G9 aus. Zudem befürworten sie Inklusion, fordern aber den Erhalt der Förderschulen. Weitere Punkte, die an die Wand geworfen wurden, kann man unserer nachfolgenden Fotostrecke entnehmen:

Im Vorfeld der Vortragsveranstaltung verriet Referent Helmut Seifen, dass er sich eindeutig gegen die Schulform Gesamtschule ausspreche.

Fragen von Mindener Bürgerinnen und Bürger

Nach einer zehnminütigen Pause standen die drei AfD-Kandidaten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung:

Eine ältere Dame kritisierte G9, da in vielen anderen europäischen Ländern G8 bereits seit vielen Jahren üblich wäre. Sie befürchtet, dass Schüler aus Deutschland hier hinterherhinken würden. Darauf Seifen: „Die brauchen aber allein schon ein Jahr, um sich auf die Prüfung vorzubereiten.“ Zudem seien seiner Meinung nach die Vorstellungen in Deutschland anders als beispielsweise in Frankreich oder England.

Ein anderer Gast fragte nach, inwieweit Bestrebungen bestünden, die Förderschule abzuschaffen und diese in die Gesamtschule zu integrieren. Seifen antwortete: „Leider zu groß für NRW.“ Es hätten sich Arbeitsgruppen Inklusion gebildet, Schulräte würden gnadenlos die Schüler zuteilen, somit würden „mit rasender Geschwindigkeit Förderschulen geschlossen“.

Werden auch entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt, um das Vorgenannte zu finanzieren? Auf diese Frage eines weiteren Besuchers antwortete Seifen, dass es eine Bildungspauschale gebe, wonach Kommunen 15.000 Euro für die Herrichtung eines Raumes erhalten könnten, betonte aber, dass „auf keinen Fall etwas separiert werden“ sollte.

Ein älterer Herr bedankte sich sodann für die „klaren Worte“, er sei „in der richtigen Partei“, und fragte, was Seifen vom „Numerus clausus“ hielte. Seifen: „Ich halte ihn für verderblich. 40 Prozent der Studien werden abgebrochen. Es verführt zu dem Irrglauben, je höher der Numerus clausus, desto eher werde ich Arzt. Aber ich habe dafür kein Patentrezept.“

An einer Realschule in Porta Westfalica sollte per Losverfahren ausgewählt werden, dass die Realschule dreizügig geführt wird, nur per Unterschriftensammlung hätte sich der Rat der Stadt ein Mal ergnadet, erläuterte ein weiterer Gast. Darauf Wagner: „Hauptschule Todtenhausen in Minden ist viel schlimmer, hier wurde beschlossen, diese auslaufen zu lassen.“ (siehe unser Bericht) Die Realschule (in Rodenbeck) sei bereits überfordert, was unter anderem auch der Neubeschulung von Flüchtlingskindern zu verdanken wäre.

Rund 50 Gäste lauschten dem Vortrag von Referent Helmut Seifen im Kleinen Theater am Weingarten in Minden – Foto: onm

Vonseiten eines anderen Zuhörers folgten die Worte: „SPD und CDU sind nur Kasperletheater, da weiß man schon vorher, wie abgestimmt wird.“

Einen ganz besonderen Fall schilderte ein Nachbargrundstücksbesitzer einer Schule in Porta Westfalica. Ab 12 Uhr würden hier die Lehrer „freimachen“, die Schüler würden unbeaufsichtigt auf dem Schulhof rumtoben und größtenteils sich selbst überlassen. Fußbälle würden mittlerweile absichtlich über den Gartenzaun geschossen, weil sie sich einen Spaß daraus machen würden. Auch wären schon Gartenharken aus Grundstücken heraus gestohlen worden, mit denen die Kinder auf dem Schulhof fechten. „Wir haben schon Himbeersträucher gepflanzt. Die Stacheln halten die Schüler fern.“ Andere Grundstücksbesitzer hätten aber auch schon Stacheldraht aufgestellt.

Kritik kam ebenfalls aus den Publikumsreihen, beispielsweise, woher man die Zahlen zur Jugendarbeitslosigkeit in Schweden hätte, oder wie die Stärkung der Sekundarschule mit der Abschaffung der Gesamtschule zusammenpassen würde. Hier kam Referent Seifen schon etwas ins Stottern, versuchte dennoch, sachlich zu überzeugen, jedoch nur mit mäßigem Erfolg.

Sodann kam eine Anmerkung zur Primus Schule in Minden, die den Schülern keine Noten vergibt. So wüssten sie ja nicht, auf welchem Leistungsstand sie wären. Seifen: „Kinder wollen Noten haben.“ Wagner ergänzte mit einer Anekdote seines Sohnes.

Eine wichtige Frage stellte ein weiterer Gast: „Die Linken sollen das System untergraben? Das machen doch eher die Grünen.“ Seifen stellte an dieser Stelle klar, dass mit „Linke“ nicht die Partei gemeint sei, sondern die „ideologischen Linken wie SPD usw.“.

„Was sagen Sie Kollegen, die G8 beibehalten wollen?“ Eine letzte Frage aus dem Publikum, die Seifen mit „Ich kenne keinen Kollegen. Ab 2010 stimmen wir nur noch für G9.“

Im Übrigen stellte sich bei kurzen Gesprächen in der Pause heraus, dass nicht nur AfD-Anhänger unter den Gästen waren, sondern auch Mindener Bürgerinnen und Bürger, die am Thema Schulpolitik interessiert sind oder einfach mal schauen wollten, was die AfD „so von sich gibt“. Vor allem junge Leute wollten sich selbst ein Bild machen. Eine besorgte Mutter kritisierte, dass von der Berufsschule ihres Kindes eindeutig eine Großpackung „Faber Castell“-Stifte verlangt wurden für die tägliche Ausbildungsarbeit, nicht etwa normale Filzstifte, wie sie es von früher her kenne. „Die kosten 60 Euro. Ich habe zwar die Stifte über eBay für 30 Euro bekommen, aber trotzdem ist das viel Geld für mich als Elternteil. Und Bücher müssen ja auch bezahlt werden und andere Materialien.“

Nachdem Wagner darauf verwies, dass Unterschriftenlisten der Initiative „G9 jetzt in NRW“ (siehe dazu auch unser Bericht) im Foyer ausliegen, die man unterzeichnen könne, erklärte Seifen schlussendlich, dass er seit 1989 in der CDU vertreten war, im Jahr 2013 aber zur AfD gekommen sei. Im Kreis Borken verstand man wohl die Welt nicht mehr und konnte nicht verstehen, dass er jetzt AfD’ler sei. Erst im letzten Jahr, im Februar/März 2016, sei er diffamiert worden als Gymnasialdirektor. „Aber ich bin sehr gewissenhaft und verlange von meinen Schülern nur das, was ich von mir selbst verlange.“

Zur Information: Bei den einzelnen Aussagen handelt es sich um Zusammenschnitte der zweistündigen Veranstaltung und nicht um Zitate, Irrtümer vorbehalten.

„Antifa-Crew“ beschmiert nach Veranstaltung Theatergebäude

Sehr zum Ärger der Besitzer des Kleinen Theaters am Weingarten in Minden und bemerkt von AfD-Mitglied Burkhard Brauns sprühten nach der Veranstaltung, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, Antifa-Anhänger den Spruch „RASSISMUS BLEIBT NICHT UNBESTRAFT!!! AFD AUS DER STADT JAGEN!!! ANTIFA CREW“ mit Sichel-und-Hammer-Symbol in roter Farbe auf die Außenfassade:

Nach der Veranstaltung beschmierten AfD-Gegner die Außenfassade des Kleinen Theaters am Weingarten in Minden – Foto: Burkhard Brauns

Geänderte Nutzungsordnung Kleines Theater am Weingarten

Das Kleine Theater am Weingarten in Minden soll künftig nur noch Vereinen und Gruppen überlassen werden, die sportlichen, kulturellen, sozialen, weiterbildenden oder sonstigen gemeinnützigen Zwecken dienen, heißt es in einem Bericht auf mt.de vom 8. März 2017.


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1 Kommentar zu “Vortrag der AfD zum Schulsystem empfing rund 50 Gäste

  1. 23.01.2017 at 20:04

    Na ja, diese durchaus kleine #AfD – Propaganda – Veranstaltung in #Minden muss man jetzt echt nicht überbewerten, besonders hervorheben oder als kommunalpolitisch groß relevant einstufen. Allenfalls interessant ist das ganze hysterische Drumherum, welches die lokalen AfD – Vertreter jetzt in div. sozialen Netzwerken veranstalten um sich als armes Opfer der ihrer Meinung nach tief linksversifften #Antifa im #Mühlenkreis hinzustellen. Ich habe selber dazu hier https://www.facebook.com/michael.e.pilarczyk/posts/371199066580869 und auch hier https://www.facebook.com/michael.e.pilarczyk/posts/373030973064345 noch ein paar deutliche Worte formuliert um das Ganze etwas zu relativieren und um auch eine andere Sichtweise auf die hiesige AfD zu vermitteln! Im übrigen fragt man sich schon was das für ein dubioser Referent war, der da am 18.01.2017 im „Kleine Theater“ zu #Minden im Auftrag der #AfD über die #Schulpolitik in #NRW philosophierte?! Offenbar befürwortet Herr #Seifen (Referent) „die frühe Trennung der SchülerInnen, damit seine (des Bildungsbürgertum) Kinder nicht mit den Kindern der unteren sozialen Schichten gemeinsam unterrichtet werden und soziale Unterschiede manifestiert werden.“ Echt nett wie hier unterschwellig von der AfD gewünschte „Schulische Selektion“ aufgrund von sozialen Unterschieden wohlklingend umschrieben wird.

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