Mehr Männer als Frauen in Minden

Einwohnerstatistik 2015: Stadt Minden um rund 1500 Einwohner gewachsen - mehr Männer als Frauen in der Weserstadt - Ausländeranteil um ca. 1800 gestiegen - Seniorenanteil wächst

Männer

Männer sind deutlich in der Überzahl in der Stadt Minden, sagt die Einwohnerstatistik 2015. So auf den ersten Blick gesehen … – Symbolfoto: onm

Die ostwestfälische Stadt Minden wächst weiter, zeigt die Einwohnerstatistik 2015. Und die Männerwelt hat dabei kräftig zugelegt, genau genommen um 2.216 seit der letzten Erhebung in 2014 – mit 110 verschiedenen Nationalitäten. Weniger verwunderlich ist der stetig ansteigende Seniorenanteil in der Weserstadt. Insgesamt war innerhalb eines Jahres ein Zuwachs von 1.446 Menschen zu verzeichnen.

„Das Plus von rund 1.500 Menschen ist sicherlich auch auf die aktuellen Flüchtlingsbewegungen zurückzuführen. Bundesweit gewinnen die Städte und Gemeinden jetzt Einwohnerinnen und Einwohner hinzu“, äußerte Helmut Kruse, Leiter des Bereichs Bürgerdienste, als er die Einwohnerstatistik 2015 der Stadt Minden am 6. Januar 2016 fertigstellte. Insgesamt bereicherten Ende 2015 / Anfang 2016 82.527 Frauen, Männer und Kinder die Kleinstadt an der Weser im Vergleich zum Vorjahr 2014 von 81.081.

Der Anteil der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.814 angestiegen. Zum Stichtag 31. Dezember 2015 lebten 8.281 Frauen und Männer mit einem ausländischen Pass in Minden (2014: 6.467). Die größte Gruppe kommt aus Syrien (1.446), gefolgt von der Türkei und Polen mit jeweils 603 Personen sowie Italien mit 462 Frauen, Männern, Kindern und Jugendlichen. Insgesamt leben Menschen aus 119 Nationen in Minden.

Einwohnerstatistik 2015 Minden

Einwohnerstatistik 2015 der Stadt Minden mit Stand 6. Januar 2016

Aus der Statistik des Bürgerbüros geht hervor, dass im letzten Jahr 5.841 Personen nach Minden gezogen sind, während 4.498 Menschen die Stadt verließen. Demgegenüber steht der Sterbeüberhang von 167 Personen, was heißt, dass die Zahl der gestorbenen Einwohner – wie bereits im vergangenen Jahr – die der Neugeborenen übertrifft. 935 Mindener starben in 2015 (2014: 998). Demgegenüber konnten nur 768 Neugeborene das Licht der Welt erblicken. „Die Zahlen zeigen, dass in der Vergangenheit die Geburtenrate und die Sterbefälle relativ konstant geblieben sind. Ob die Zahl der Geburten auch in den kommenden Jahren weiter ansteigt, wird sich zeigen“, verdeutlichte Kruse.

Neu ist, dass Ende 2015 / Anfang 2016 mehr Männer (38.231) als Frauen (36.015) in der Weserstadt leben.

Wohnen in der Innenstadt besonders beliebt

Immer noch an der Spitze der Beliebtheit steht die Innenstadt Mindens: 10.546 Einwohner wohnen hier – gefolgt vom Ortsteil Rodenbeck mit 8.651, der Nordstadt mit 7.182 und dem Stadtteil Bärenkämpen mit 6.389 Einwohnern. Die wenigsten Mindener Bürgerinnen und Bürger leben – wie schon in 2014 – in Päpinghausen (354). Einwohner hinzugewonnen haben die Ortsteile Bärenkämpen (plus 353), Häverstädt (plus 343) und das rechte Weserufer (plus 298). Bölhorst hingegen hat ein Minus von 29 und Königstor von 25 Personen zu verzeichnen.

Innerhalb der Stadtgrenzen hat sich ebenfalls einiges getan: So gab es insgesamt 5.760 Umzüge innerhalb Mindens. Zum Jahresende 2015 hatten insgesamt 83.510 Frauen, Männer und Kinder ihren Wohnsitz in Minden – wobei 983 Personen nur mit einem Nebenwohnsitz gemeldet waren.

Seniorenanteil wächst auch in Minden

Die Statistik wertet auch die Altersstruktur aus. Hier zeigt sich: Die meisten Mindener sind zwischen 47 und 57 Jahre alt. So leben beispielsweise 1.318 47-Jährige und nur 788 Einjährige in der Stadt. Der Trend der immer älteren Bevölkerung ist auch in Minden zu spüren: Insgesamt 864 Frauen und Männer sind älter als 90 Jahre.

Mittlerweile verbringen sogar 13 Menschen mit einem Alter von über 100 Jahren ihr Leben in Minden und drei Frauen, die bereits über 105 Jahre leben (1911 geboren).

Zuguterletzt stellt die Stadt Minden weitere Auswertungen zur Einwohnerstatistik 2015 online zur Verfügung:

Textquelle: Pressemeldung Stadt Minden


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