Katzenflöhe wirksam bekämpfen

Wie man Flöhe an Katze und Mensch nachhaltig los wird

Katzenfloh

Gemeiner Katzenfloh, der auch auf Menschen übergeht – Foto: Evanherk nl, CC BY-SA 3.0 Wikipedia

„Katzenfloh, Katzenfloh, ja, das macht die Katze und den Mensch nicht so froh“, müsste ein Song lauten. Denn wer einmal Flöhe im Haus hat, wird diese Plage so schnell nicht wieder los. Woran man Flohbefall erkennt und wie man diesen lästigen Viechern wirksam zuleibe rücken kann, haben wir einmal zusammengefasst.

Anzeichen auf Flohbefall

Wenn sich die (freilaufende) Katze ständig ins Fell beißt und der Mensch sich gleichzeitig dauernd am Fußknöchel kratzen muss und/oder bei dichtem Haar die Kopfhaut juckt, kann man davon ausgehen, dass man Flöhe im Haus hat. Erstes Anzeichen kann auch ein Schmerz im Bein sein, sodass man humpeln muss.

Flohbefall identifizieren

Um Flohbefall identifizieren zu können, kämmt man die Katze mit einem speziellen Flohkamm, deren Zinken sehr dicht nebeneinanderliegen, durchs Fell, und zwar direkt an der Haut. Flohkämme erhält man in jeder Tierhandlung für rd. 3 bis 5 Euro. Alternativ kann man ein weißes feuchtes Tuch nehmen und über das Fell der Katze streichen. Entdeckt man darauf schwarze winzige Punkte, die aussehen wie Zigarettenasche, handelt es sich um Flohkot. Springen die schwarzen Punkte auch noch herum, handelt es sich um Flöhe.

Die gleiche Prozedur kann man auch vorsichtig auf der Kopfhaut des Menschen vollziehen. Außerdem sollte man den Unterschenkel rund um den Fußknöchel begutachten, ob sich hier kleine rote Pickel gebildet haben.

Um zu testen, inwieweit der Zimmerboden mit Flöhen befallen ist, legt man am besten ein weißes flauschiges Tuch (z. B. Handtuch), was man problemlos ausschütteln und bei 60°C waschen kann, auf den Boden und wartet eine Weile. Wenn man winzige schwarze Tierchen, die gar herumhüpfen, darauf entdeckt, handelt es sich um Flöhe.

Man kann auch weiße, mindestens knöchellange, glatte Socken anziehen und schauen, ob hier nach einer Weile schwarze Punkte drauf sind, dann sind bereits Flöhe draufgesprungen.

Nur keine Panik

Ihnen juckt’s schon, wenn Sie nur diesen Beitrag lesen? Können wir gut verstehen, geht uns auch nicht anders. Doch leider gibt es sehr viele Betroffene, für die dieser Beitrag eine tatkräftige Hilfe darstellen soll.

Jetzt heißt es also Ruhe bewahren und das Problem angehen.

Vorab sei noch gesagt, dass Flohbefall nichts mit mangelnder Hygiene zu tun hat. Die lästigen Viecher kann man sich auch während des Wald- und/oder Wiesen-Spaziergangs eingefangen haben, von Tierfreunden oder Menschen, die bereits Flöhe im Haus haben. Natürlich sind insbesondere Katzenhalter anfällig, die ihre Katzen ins Freie lassen (das gilt natürlich auch für Hunde u. a. Haustiere).

Der Klimawandel trägt auch seinen Teil dazu bei, denn wenn es nicht richtig frostig wird im Winter, kann sich Ungeziefer ungehindert vermehren. Dieses Jahr 2014 war es wieder besonders schlimm nach dem vergangenen lauen Winter.

Katze wirksam von Flöhen befreien

Zuerst sollte die Katze, nicht die Wohnung, von Flöhen befreit werden. Das hat einen ganz einfachen Grund:

Solange die Katze nicht behandelt ist, können Flöhe ungehindert auf die Katze (den sog. „Wirt“) springen, um dann gesund und munter auf den Menschen überspringen zu können bzw. sich erst mal mit seinen Kumpanen in Teppichen, Polstern, Matratzen, Decken und Ritzen einzunisten, wo es schön warm ist, um sich dann später in Ruhe vom Menschen zu „ernähren“.

Außerdem ist es schmerzhaft für die Katze, wenn es im Fell zwickt und sie sich dauernd beißen muss.

Ist die Katze aber erst mal mit Flohmittel behandelt, stirbt jeder Floh ab, der auf die Katze springt! Somit fallen nur noch tote Tierchen beim Kämmen oder Herumspazieren von der Katze herunter, die man getrost wegsaugen kann. Und die Katze beißt sich nicht mehr.

Um die Katze wirksam von Flöhen befreien zu können, sollte man gar nicht erst mit Mittelchen aus Tiermärkten oder aus dem Internet herumdoktern, sondern die Katze gleich zum Tierarzt (!!) bringen. Das braucht einem auch nicht peinlich zu sein, die Tierärzte kennen das Problem und gehen es professionell an. Außerdem kostet die Entflohung beim Tierarzt nur rd. 12-15 Euro pro Behandlung (als Vergleich: kauft man zwei Dosen Anti-Flohspray, liegt man meist schon preislich drüber und kennt die Wirkung nicht).

Der Tierarzt (bzw. die Tierärztin) besprüht die Katze komplett mit einem hochwertigen Antiflohmittel und reibt dies ordentlich ins Fell ein. Danach sieht die Katze wie ein „begossener Pudel“ aus, wird es dem Tierarzt wie auch dem Katzenhalter fürchterlich übel nehmen und freut sich schon darauf, in die Transportbox zu flüchten und dann nach Hause zu kommen, um sich dann irgendwo in die Ecke zu verkriechen. Keine Bange, spätestens am nächsten Tag ist die Katze wieder ganz die Alte.

Die Behandlung beim Tierarzt sollte nach ca. sechs Wochen wiederholt werden. Dann kann der Tierarzt auch prüfen, ob die erste Behandlung wirksam war – was bei ordnungsgemäßer Behandlung mit Sicherheit der Fall ist. Die Katze wird also ein zweites Mal wie oben beschrieben „durchgeknetet“, ist wieder stinksauer und beruhigt sich wieder. Sodann wird dem Tierhalter ein sog. „Spot on„-Mittel (z. B. Stronghold® 45 mg Selamectin in 0,75 ml Lösung – je nach Körpergewicht, ca. 5 Euro) mitgegeben, was nach weiteren sechs Wochen auf den Nacken der Katze aufgeträufelt werden muss (bitte unbedingt Anweisung beachten!).

Jeweils am nächsten Tag nach der tierärztlichen Behandlung kann die Katze wieder ins Freie, solange sollte man schon warten, damit das Antiflohmittel auch richtig ins Fell und in die Haut der Katze einziehen kann. Außerdem hat sich die Katze bis dahin von den Strapazen der Behandlung erholt und man kann jetzt die Bekämpfung der Flöhe im Haus bzw. der Wohnung angehen.

Umgebung wirksam von Flöhen befreien

Jetzt sollte die Umgebung von Flöhen befreit werden. Und das ist wahrhaftig mit viel Aufwand und viel Zeit verbunden. Denn Flöhe und ihre Eier nisten sich in der Kleidung, in der Bettwäsche, im Sofa, in Teppichen, in Matratzen, in Schuhen und so ziemlich jeder Ecke ein, die man sich nur vorstellen kann. Und dieses Ungeziefer vermehrt sich schnell und ausgiebig. Daher sollte man wirklich nicht zögern, mit der Bekämpfung zu beginnen – die verschwinden nicht von alleine! Daher gibt es Folgendes zu tun:

Zuerst empfehlen wir, sog. „Vernebler“ gegen Flohbefall zu kaufen, wie z. B. „BEAPHAR® Protecto Fogger Insekten-Vernebler 200 ml Dosen“ (unbedingt Anleitung und Hinweise beachten!). Die Dosen-Anzahl sollte je nach Gesamt-Quadratmeteranzahl aller Räume gewählt werden. Wir empfehlen pro 15 qm eine Dose, aber max. 1 Dose pro größerem Raum! Denn wenn z. B. vom Flur aus kleinere Zimmer wie Bad, Küche o. Ä. abgehen, reicht es aus, wenn eine Dose in den Flur gestellt wird, deren Inhalt sich auch auf die kleineren Räume verteilt.

Denn so ein Vernebler hat den Zweck, dass der Inhalt der Dose durch einmaliges Betätigen und Festrasten des Sprühkopfes sich in sämtlichen Ecken und Ritzen verteilt, um so Flöhe wie auch anderes Ungeziefer und deren Larven bzw. Eier absterben zu lassen.

Nun kann man die noch „geschlossenen“ Dosen in den Räumen auf den höchsten Schränken und/oder Regalen verteilen, denn der Sprühinhalt verteilt sich nach unten Richtung Boden. Man kann auch schon die Deckel abnehmen – aber bitte noch nicht auf den Sprühknopf drücken!

Denn jetzt gilt es, die Flohbehandlung vorzubereiten: Am besten sämtliche Bettwäsche abziehen und über Stühle o. a. hängen, alle Matratzen aufstellen, alle losen Teppiche zur Rolle aufstellen, alle Läufer u. Ä. über Stühle hängen, alle Schränke öffnen, alle Schuhe in der Wohnung offen hinstellen und möglichst alles in der Wohnung offen verteilen, was mit Flöhen befallen werden kann bzw. schon befallen ist.

Vor allem nicht den KratzbaumKatzenkorb und die Kuscheldecken der Katze vergessen!

Das vorherige Saugen, Ausschütteln, Waschen kann man sich sparen – das ist erst nach der Flohbehandlung notwendig.

WICHTIG dabei ist: Während der Behandlung der Innenräume mit Vernebler darf sich kein Tier und kein Mensch in den Räumen aufhaltenAußer natürlich derjenige, der gerade behandelt. Denn die empfohlenen Vernebler sind eindeutig giftig für alle Tiere und Menschen. Zimmerpflanzen (Grünpflanzen wie Palmen, Benjamini u. Ä.) hingegen schaden sie nicht, ganz im Gegenteil, die werden praktischerweise zugleich von sonstigem Ungeziefer (Spinnen, Fliegen, Blattläusen, etc.) befreit.

Die Katze kann sich ja währenddessen im Freien aufhalten, wenn es sich soundso um einen Freigänger handelt. Fakt ist: Während der Innenraumbehandlung müssen ausnahmslos alle Tiere und Menschen für mindestens vier Stunden woanders die Zeit verbringen. Bei schönem Wetter könnte man beispielsweise mit der ganzen Familie einen Ausflug machen.

Nun öffnet man weit alle Zimmertüren, schließt alle Fenster und legt sich einen langen Baumwollschal o. Ä. zum Abdecken von Mund und Nase sowie Handschuhe zurecht für die Vernebler-Aktion.

Alles vorbereitet? Alle Tiere und Menschen haben die Räume verlassen? Dann kann’s losgehen! Derjenige, der nun den „Schwarzen Peter“ gezogen hat und die Vernebler in der Wohnung oder Haus aktivieren muss, bindet sich den Schal ums Gesicht und zieht sich die Handschuhe an. Denn jetzt heißt es, die „Höhle des Löwen“ zu betreten.

Also in die Wohnung oder Haus laufen, Haupteingangstür hinter sich schließen, zuerst zu der am weitest entferntesten Vernebler-Dose laufen, durch kräftiges Drücken den Sprühkopf einrasten (sodass der Inhalt sich vollständig von selbst entleeren kann), und das bei allen anderen Vernebler-Dosen ebenfalls tun, bis alle Dosen aktiviert sind. Jetzt so schnell wie möglich (!) die Wohnung oder Haus verlassen und Haupteingangstür verschließen.

Jetzt kann sich der Inhalt aller in den Räumen stehenden Dosen in Ruhe verteilen.

Nach rund vier Stunden (gern auch später) muss dann die Wohnung ordentlich gelüftet werden. Das heißt, einer muss wieder mit Schal um Mund und Nase (ganz wichtig, denn es steht ein beißender giftiger Gestank in den Räumen!) rein in die „Höhle des Löwen“ und alle Fenster weit öffnen. Auch nach dieser Aktion sollte man so schnell als möglich die Räume wieder verlassen.

Denn nun heißt es, mindestens eine weitere Stunde (besser zwei) im Freien zu verbringen, bis alle Räume ordentlich ausgelüftet sind. Man merkt es schon, wenn man die Räume wieder betreten kann. Ist man sich nicht sicher, lieber noch ein bisschen länger mit der Rückkehr warten.

So, Tortur überstanden, alle können wieder nach Hause. Jetzt beginnt jedoch die eigentliche Arbeit:

Reinigung von Textilien und Polstermöbeln

Da sich wie gesagt Flöhe liebend gern in Textilien, Polstermöbeln und Teppichen einnisten, sollte jetzt alles gewaschen werden, was in der Waschmaschine gewaschen werden kann – Katzendecken, Kleidung, Bettwäsche, Schuhe, Badvorleger, Möbelbezüge, Kissen usw. – und zwar so viel wie möglich bei einer höchstmöglichen Waschtemperatur von z. B. 90°C, 60°C, 40°C etc. – Handwäsche kann man ja über Nacht z. B. in der Badewanne oder Duschwanne einweichen lassen. Am sinnvollsten ist es natürlich, wenn die gesamte Wäsche im Freien oder auf einem Dachboden oder Balkon zum Trocknen aufgehängt wird, also möglichst nicht in den Wohnräumen.

Die abgehangene getrocknete Wäsche sollte möglichst im Freien ausgeschüttelt werden, bevor sie zurück in den Kleiderschrank wandert.

Grundreinigung der Innenräume

Was jetzt kommt, erinnert schwer an Frühjahrsputz: Es sollte so gründlich wie möglich, in allen Ecken (vor allem unter und hinter Polstermöbeln, der Kratzbaum der Katze, unter den Betten, in Schränken, Computertastaturen, Bürostühle, Fensterbretter, Fußabtreter usw.), in einem Zuge gesaugt werden. Insbesondere Teppichbodenbeläge sollten gründlich abgesaugt werden. Hier lieber ein bisschen penibler sein, auch wenn es mit harter Arbeit verbunden ist, es lohnt sich. Diese Prozedur sollte möglichst mindestens eine Woche lang täglich wiederholt werden – je nach Flohbefall auch über einen längeren Zeitraum.

Aber bitte nicht die Fußböden und Möbel nass wischen! Sondern einfach nur abstauben. Denn das Gift der o. g. Vernebler liegt sozusagen als durchsichtiger Film auf den Böden und Möbeln, was dafür sorgt, dass die Flöhe wie auch anderes Ungeziefer nachhaltig absterben, wenn sie damit in Berührung kommen. Man sollte das Nasswischen daher so weit wie möglich hinauszögern in den nächsten Wochen. Das erspart einem ja auch ein bisschen Hausarbeit.

Menschen wirksam von Flöhen befreien

Wer einmal Flöhe im Haus oder in der Wohnung hatte, weiß, wie eklig das ist und wie der reine Gedanke an diese Viecher an den Nerven zerrt und es einem wochenlang juckt, vor allem an den Armen, auf der Kopfhaut und den Beinen. Da hilft eigentlich nur eins: täglich Duschen. Denn Flöhe mögen stehendes und fließendes Wasser überhaupt nicht, vor allem, wenn sie dabei in den Gulli gespült werden.

Wenn man dichtes und/oder langes Kopfhaar hat, sollte man mit einem Flohkamm vorsichtig direkt über die Kopfhaut durch Haar gezogen überprüfen, ob sich – wie oben beschrieben – winzige schwarze Punkte auf dem Kamm zeigen. Ist dies der Fall, handelt es sich um Kopfläuse bzw. deren Eier und/oder Kot.

Dafür gibt es spezielle Entlausungsmittel in der Apotheke. Hier sollte man unbedingt darauf achten, dass es sich um ein anerkanntes Produkt nach §18 IfSG handelt mit dem Wirkstoff „Dimeticon„. Das am meisten bekannte Produkt, was auch in Kindergärten angewendet wird, heißt NYDA® (ca. 20 Euro, bitte Anweisung beachten!). Es wird auf die Kopfhaut aufgetragen und man lässt es nach erstem Einziehen und Durchkämmen mit einem Flohkamm (kann man den gleichen nehmen, der auch bei der Katze angewendet wurde, nur vorher mit heißem Seifenwasser auswaschen) über Nacht einwirken mit einer dünnen Stoffmütze auf dem Kopf. Wichtig dabei ist, dass die Behandlung unbedingt nach 9 Tagen wiederholt wird.

Ansonsten gilt eine einfache Regel: Alles, was man am Vortag an Kleidung getragen hat, sollte am nächsten Tag nicht getragen, sondern erst gewaschen werden!

Bettwäsche sollte man ebenfalls in der ersten Woche täglich wechseln! Dabei entsteht natürlich erst mal ein riesiger Wäscheberg, der sich aber mit der Zeit langsam auflöst.

Nachbehandlung

Alternativ zum oben beschriebenen Vernebler bzw. zur wirksamen Nachbehandlung der Innenräume empfehlen wir, eine große Spraydose mit 750 ml Inhalt namens ARDAP® mit Extra-Sofortwirkung (Universalpräparat zur Ungeziefer- und Fliegenbekämpfung, ca. 15 Euro, bitte Anleitung beachten!) beim Tierarzt zu kaufen, deren Wirkstoff ca. 6 Wochen anhält. Diese Dose kann man einfach in die Hand nehmen und bei Bedarf jederzeit anwenden, z. B. direkt in den Staubsauger sprühen, nachdem der Boden abgesaugt wurde, um Flöhen gar nicht erst die Chance zu geben, aus dem Gerät wieder herauskriechen zu können. Der Inhalt ist sehr ergiebig.

Schlussendlich gilt, alles oben Genannte wahlweise nach Bedarf zu wiederholen, solange weiterhin der Verdacht auf Flohbefall besteht.

Nun drücken wir allen Betroffenen die Daumen, dieses lästige Ungeziefer schnellstmöglichst loszuwerden, ohne weiter einen Gedanken daran verschwenden zu müssen. Denn das Leben geht weiter.

Bitte beachten: Der Inhalt dieses Beitrages stellt nur eine aktuelle Empfehlung dar. Eine Gewähr und/oder Garantie für die o. g. Produkte und Behandlungen übernehmen wir nicht. Es können selbstverständlich auch andere Methoden und Mittel angewandt werden – das liegt ganz im Ermessen des Betrachters und/oder Anwenders. Insbesondere bei Schwangeren und Kindern und weiteren Tieren in der Umgebung sollte jede Behandlung gründlichst überlegt werden. Zukünftig können z. B. auch andere Produkte den Markt erobern.

Wer die Floh-Ausrottung nicht selbst vornehmen will oder kann, kann natürlich alternativ zu der beschriebenen Empfehlung einen geprüften Schädlingsbekämpfer (alt: Kammerjäger) einschalten. Die Kosten für eine Flohbehandlung belaufen sich derzeit auf rund 650 Euro und mehr. Dabei sollte man sich auf jeden Fall den sog. „Sachkundenachweis“ der IHK vorzeigen lassen, der eine ordentliche Ausbildung und Umgang mit den anzuwendenden Mittelchen gewährleistet.


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3 Kommentare zu “Katzenflöhe wirksam bekämpfen

  1. karo
    21.04.2015 at 00:23

    Mein Kater starb an einem dieser Spot Ons. Ich gebe meinen Katzen „Program“ 1x im Monat ins Mäulchen, was sie sehr gut vertragen und die Flöhe unfruchtbar macht – sie sich also nicht mehr vermehren können. Als die Wohnung am Anfang verfloht war, habe ich Kieselgur (völlig ungiftig – aber sehr staubig) in alle Ecken und auf den Boden gestreut. Daran ersticken die kleinen Biester. Auch ein flacher Teller mit Wasser und zwei Spritzern Spülmittel und einer Kerze in der Mitte hilft, denn da springen die Flöhe rein und ertrinken. Ich habe keine Flöhe mehr in der Wohnung und meine Katzen sind Freigänger.

    • Sandra Özmen
      11.09.2015 at 22:48

      Hallo, habe hier auch gerade echt Probleme. Wo bekommt man das Kieselgur und Programm?

      • Redaktion
        11.09.2015 at 23:30

        Wir empfehlen, einfach mal im Internet unter „kieselgur gegen katzenflöhe“ zu suchen.

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