Infotreffen Mehrgenerationenhaus Minden

MehrGenerationenHaus Minden e.V. veranstaltet auch im Neuen Jahr Informationstreffen - beginnend mit dem 5. Februar 2017

Solch ein Wohnprojekt mit Generationen „unter einem Dach“ kann sich die Interessengemeinschaft Mehrgenerationenhaus Minden vorstellen, daher veranstaltet sie regelmäßig Informationstreffen

Neues Jahr, neue Chancen, das Wohnprojekt des Vereins „MehrGenerationenHaus Minden“ irgendwann in die Tat umzusetzen. Zumindest bietet sich ein nächstes Informationstreffen für Interessierte mit anschließendem Arbeitstreffen der aktiven Teilnehmer am 5. Februar 2017 an.

„Dabei geht es um Wohnen und Leben im gesellschaftlichen Wandel und das Wohnprojekt in Minden. Dort wollen Familien, Singles, Wohngemeinschaften und Alleinerziehende in guter Nachbarschaft, eigener Mietwohnung und gemeinsamen Aktivitäten miteinander leben“, erklärt Vorstandsmitglied Harmut Damke.

„Puppenhaus“ Mehrgenerationen-Modell

Einfach gesagt und wie der Name verlauten lässt, wünschen sich die seit Jahren aktiven Vereinsmitglieder nichts anderes, als dass alle Generationen in einer Siedlung bzw. Wohnanlage „unter einem Dach“ leben und sich gemeinsam unterstützen – ganz so, wie es früher einmal selbstverständlich war – nur viel moderner. Mit dem Unterschied, dass ganz viele fremde Menschen zusammenkommen und nicht nur eine einzige Familie.

Das Familienministerium hat diesbezüglich zum 1. Januar 2017 sogar eine Förderrichtlinie zum Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus ins Leben gerufen. Wo es bereits Mehrgenerationenhäuser bzw. entsprechende Projekte in Deutschland gibt, zeigt eine übersichtliche Karte.

MehrGenerationenHaus Minden e.V. meint: „Natürlich stellen sich die Vorstellungen von Mensch zu Mensch im Detail unterschiedlich dar, das ist nun mal so bei uns Menschen. Doch uns verbinden zwei grundlegende Anliegen: Zum einen der Wunsch, nicht mehr als Paar oder Single allein in den eigenen vier Wänden zu wohnen und uns, um Kontakt zu bekommen, der technischen Medien bedienen oder mehr oder weniger weite Wege zurücklegen zu müssen. Der Mitmensch sollte um die Ecke wohnen. Zum anderen möchten wir von den Kapazitäten profitieren, die Menschen unterschiedlichen Lebensalters anbieten. Junge Menschen haben anderes ‚anzubieten‘ als ältere oder alte Menschen, ganz zu schweigen von Kindern. Innerhalb von  diesem Rahmen ist in einem Haus, in dem verschiedene Generationen wohnen, sehr viel denkbar und lebbar.“

Und einige dieser Möglichkeiten führt der Verein mithilfe eines „Puppenhauses“ vor Augen (siehe Foto rechts oben). Das geht natürlich auch moderner. So entstand einige Zeit später ein Modell am Königswall, das sich schon eher sehen lassen kann:

Neueres Modell einer Mehrgenerationenhauses-Siedlung

Ob „Puppenhaus“ oder Vorzeigemodell, den Vereinsmitgliedern von „MehrGenerationenHaus Minden“ geht es darum, dass „immer mehr Menschen sich Gedanken über neue Wohnformen machen, die junge und alte Menschen zusammenbringen können“. Und seit einiger Zeit gibt es in der Stadt Minden eine Interessengruppe, die ein Mehrgenerationenwohnen in der Weserstadt verwirklichen möchte. Man möchte so ein Wohnprojekt in Minden etablieren.

So gründete sich im August 2012 der Verein MehrGenerationenHaus Minden e.V. mit dem Ziel, „weitere junge und ältere engagierte Menschen zu finden, die dazu bereit sind, sich in eine funktionierende Gemeinschaft einzubringen und in gegenseitigem Respekt eine positive Nachbarschaft leben wollen“. Und diese Nachbarschaft stellt sich der Verein so vor:

„In 20 bis 25 Wohneinheiten möchten wir mit Männern, Frauen und Kindern eine verbindliche Hausgemeinschaft bilden. Familien, Singles und Alleinerziehende mit und ohne Handicap unterstützen sich gegenseitig. Jeder Mensch hat Talente und Fähigkeiten, die für die Gemeinschaft eine große Bereicherung darstellen. Herkunft, Religion, Hautfarbe etc. spielen keine Rolle, wenn sich alle in deutscher Sprache gut verstehen.“ Dabei sollten sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Alltag gegenseitig helfen, sei es bei der Kinderbetreuung, bei Einkäufen, durch Fahrdienste und vieles mehr.

Und das Ganze sollte möglichst im Stadtgebiet von Minden umgesetzt werden und Folgendes in der Nähe haben: Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Apotheke, Kindergarten, Schule, Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr sowie Grünanlagen.

Wer sich solch eine Wohnform vorstellen kann oder einfach an dem Thema Mehrgenerationenhaus interessiert ist, dem bietet sich die Gelegenheit, am 5. Februar 2017 vorbeizuschauen. Für neue Interessenten beginnt die Veranstaltung um 10 Uhr. Daran schließt sich das Arbeitstreffen des Vereins von 11 bis 15 Uhr an.

Treffpunkt:
Bildungsforum Lernwelten
Alte Kirchstr. 11-15, 32423 Minden (Google Maps)

Weitere Informationen findet man unter www.mehrgenerationenhaus-minden.de. MehrGenerationenHaus Minden e.V. veranstaltet regelmäßig Informationstreffen – die aktuellen Termine kann man stets deren Website entnehmen.

Quelle Text und Bilder: Pressemeldung und Website mehrgenerationenhaus-minden.de


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