Ergebnis Machbarkeitsstudie Radschnellweg OWL wird vorgestellt

Verkehrsministerium und Herforder Landrat stellen am 28. Januar 2016 Gewinnerprojekt in Bad Oeynhausen der Öffentlichkeit vor - Anmeldung erforderlich bis 25. Januar

Radschnellweg OWL

Der Radschnellweg OWL zwischen Minden und Herford soll kommen – Foto: Stadt Minden

Ulrich Malburg vom NRW-Verkehrsministerium und Herforder Landrat Jürgen Müller stellen am 28. Januar 2016 in der Wandelhalle in Bad Oeynhausen ab 17 Uhr die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Radschnellweg OWL erstmals der Öffentlichkeit vor. Anmeldung erforderlich bis 25. Januar.

Vor rund zwei Jahren ist die Projektskizze für den Radschnellweg zwischen Minden und Herford aus dem damaligen Landeswettbewerb als einer von fünf Siegern hervorgegangen. Die nun unmittelbar vor dem Abschluss stehende Machbarkeitsstudie ist die „Siegprämie“ des Wettbewerbs. Mögliche Trassenverläufe wurden in den letzten 12 Monaten geprüft, erforderlicher Handlungsbedarf aufgezeigt und Kosten überschlägig ermittelt. Die Veranstalter freuen sich darauf, die Ergebnisse nun in einer Abschlussveranstaltung der breiten Öffentlichkeit vorstellen zu können, denn diese würden zeigen: „Der Radschnellweg OWL ist machbar.“

Auf die Besucher wartet ein ebenso informatives wie unterhaltsames Programm, welches auch Gelegenheit zum Austausch bietet. Ulrich Malburg, Referatsleiter im Verkehrsministerium Nordrhein-Westfalen (NRW), hat sein Kommen zugesagt und wird über die gerade in der Landesregierung verabschiedete künftige Gesetzesgrundlage zu den Radschnellwegen berichten. Radschnellwege werden danach in Nordrhein-Westfalen zukünftig die gleiche Bedeutung erhalten wie Landesstraßen.

Jürgen Müller, Landrat des Kreises Herford, wird erläutern, welche Vorteile durch den Bau eines Radschnellweges für die Region gesehen und wie die kommenden Schritte zur Realisierung dieses zukunftsweisenden Projektes aussehen werden. Die Machbarkeitsstudie mit den Trassenverläufen und den geplanten Ausbaustandards wird durch Herrn Dankmar Alrutz vom beauftragten Gutachterbüro erfolgen.

Für den unterhaltsamen Teil der Veranstaltung wird der bekannte Kabarettist Harald Meves sorgen.

Die Machbarkeitsstudie hat nicht nur die beteiligten Kommunen Minden, Porta Westfalica, Bad Oeynhausen, Löhne, Herford und den Kreis Herford in den vergangenen 12 Monaten intensiv beschäftigt. Auch die planungsbetroffenen Träger der öffentlichen Belange sind in zahlreichen Gesprächen in den Planungsprozess einbezogen worden. Ebenso hatten die Verbände Gelegenheit, sich einzubringen, und auch die Politik wurde informiert. Viele von ihnen nutzten im September 2015 im Rahmen einer geführten Fahrradtour bereits die Gelegenheit zur Streckenerkundung.

Für den Frühsommer wird derzeit von den beteiligten Kommunen eine Radtour für die Bevölkerung geplant. Wer also keine Gelegenheit hat, an der Abschlussveranstaltung teilzunehmen, sich aber trotzdem informieren möchte, wird hierzu eine weitere Gelegenheit bekommen.

Wandelhalle Bad Oeynhausen

Wandelhalle (Staatsbad) im Kurpark Bad Oeynhausen – Foto: onm

Um Anmeldung zur Abschlussveranstaltung in der Wandelhalle in Bad Oeynhausen wird bis zum 25. Januar 2016 gebeten, da die Anzahl der Plätze begrenzt ist. Ansprechpartnerin ist Frau Linda Noack, die man per E-Mail unter l.noack@badoeynhausen.de oder telefonisch unter 05731 / 14 21 21 erreichen kann.

Veranstaltungsort:
Wandelhalle (Staatsbad im Kurpark)
Am Kurpark, 32545 Bad Oeynhausen (Google Maps)

Quelle: Pressestelle Stadt Minden

UPDATE:
Berichte zur Machbarkeitsstudie, die in Bad Oeynhausen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, findet man hier:


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